Können Sie sehen, wer sich Ihr Profil auf Facebook ansieht?
Nein. Facebook zeigt nicht an, wer Ihr persönliches Profil ansieht. Es gibt keine offizielle Liste der Profilbesucher. Das gilt auch für professionelle Profile und Facebook Seiten. Sie sehen Namen nur, wenn jemand eine sichtbare Spur hinterlässt, zum Beispiel eine Story ansieht, reagiert, mit einem Like markiert, folgt oder eine Freundschaftsanfrage sendet.
Professionelle Konten erhalten zwar Gesamtzahlen und Statistiken. Diese Werte zeigen, wie viel Aktivität es gab, aber nicht, welche Person lediglich Ihr Profil geöffnet hat. Apps, die trotzdem eine Liste der Profilbesucher versprechen, sind nicht vertrauenswürdig. Facebook weist klar darauf hin, dass externe Apps diese Information nicht anzeigen können.
- Kann man wirklich sehen, wer Ihr Facebook Profil ansieht?
- Welche Aktivitäten auf Facebook kann man wirklich sehen?
- Kann ein professionelles Facebook Konto Profilbesucher sehen?
- Sind Apps, die Profilbesucher auf Facebook versprechen, verlässlich?
- Wie macht man das Facebook Profil privater?
- Welche Signale sind für Wachstum wirklich nützlich?
- Welche Fragen werden häufig zu Profilbesuchern auf Facebook gestellt?
Kann man wirklich sehen, wer Ihr Facebook Profil ansieht?
Nein. Facebook sagt das ganz klar. Nutzer können nicht nachverfolgen, wer ihr Profil ansieht. Wenn Sie das Profil einer anderen Person öffnen, ohne etwas zu tun, erhält diese Person darüber keine normale Benachrichtigung.
Das gilt auch umgekehrt. Jemand kann Ihr Profil öffnen, ohne dass Sie seinen oder ihren Namen in einer Besucherliste sehen. Facebook hat weder eine Schaltfläche noch eine Einstellung, mit der Sie eine solche Liste öffnen können.
Das ändert sich nicht durch:
- ein öffentliches Profil
- ein privat eingestelltes Profil
- den professionellen Modus
- viele Follower
- eine Facebook Seite
- ein Verifizierungszeichen
- die Nutzung der App oder eines Computers
Facebook kann Aktivitäten intern für Sicherheit, Empfehlungen und zusammengefasste Einblicke verwenden. Das bedeutet aber nicht, dass Sie Zugriff auf die Namen einzelner Profilbesucher erhalten.
Welche Aktivitäten auf Facebook kann man wirklich sehen?
Sie sehen vor allem Aktivitäten, bei denen jemand bewusst eine sichtbare Spur hinterlässt. Das blosse Öffnen eines Profils gehört nicht dazu.
| Aktivität | Sind Namen sichtbar? | Welche Informationen sehen Sie? | Wichtige Ausnahme |
|---|---|---|---|
| Ihr Profil öffnen | Nein | Keine Besucherliste | Facebook zeigt dies auch professionellen Profilen nicht an |
| Ihre Story ansehen | Ja, für den Ersteller | Eine Liste mit Zuschauern und Reaktionen | Nur der Ersteller sieht diese Liste |
| Einen Beitrag mit einem Like markieren | Ja | Den Namen bei der Reaktion | Die Sichtbarkeit hängt vom Publikum und von den Einstellungen zur Privatsphäre ab |
| Auf einen Beitrag reagieren | Ja | Den Namen und die Reaktion | Eine gelöschte oder verborgene Reaktion kann später fehlen |
| Ihrem Profil folgen | Oft ja | Eine Benachrichtigung über einen neuen Follower oder eine Liste der Follower | Benachrichtigungen und Sichtbarkeit können je nach Konto variieren |
| Ein Video ansehen | Nicht als allgemeine Namensliste | Aufrufe, Wiedergabedauer und andere Gesamtwerte | Eine Reaktion oder ein Like zum Video zeigt den Namen an |
| Nach Ihrem Namen suchen | Nein | Keine Liste der Suchenden | Suchergebnisse hängen von öffentlichen Informationen und den Einstellungen zur Privatsphäre ab |
| Einen Screenshot erstellen | Meistens nicht | Keine allgemeine Meldung | Facebook kann Funktionen künftig ändern |
| Eine Freundschaftsanfrage senden | Ja | Den Namen und die Anfrage | Der Absender kann die Anfrage wieder zurückziehen |
Diese Unterschiede sind wichtig. Ein Story Zuschauer ist nicht automatisch ein Profilbesucher. Jemand kann Ihre Story direkt aus dem Feed öffnen, ohne zuerst Ihr vollständiges Profil anzusehen.
Kann man sehen, wer Ihre Facebook Story ansieht?
Ja. Eine Facebook Story ist eine klare Ausnahme. Der Ersteller kann sehen, wer die Story angesehen oder darauf reagiert hat.
Öffnen Sie Ihre eigene Story und tippen oder klicken Sie unten auf Zuschauer. Nur Sie können die Zuschauerliste Ihrer Story sehen. Andere Nutzer erhalten keinen Zugriff auf diese Liste.
Laut Facebook werden Freunde, die die Story angesehen haben, zuerst angezeigt. Wenn Ihre Story öffentlich ist, können Sie auch Namen von Followern und Personen sehen, die Ihnen nicht folgen. Die genaue Darstellung hängt von der Privatsphäre Ihrer Story und davon ab, wie Facebook Zuschauer anzeigt.
Dies ist weiterhin keine Liste der Profilbesucher. Die Liste bezieht sich nur auf die jeweilige Story. Lesen Sie zur genauen Funktionsweise auch, ob man sehen kann, wer Ihre Facebook Story ansieht.
Bildhinweis 1: Zeigen Sie eine eigene Facebook Story mit der Schaltfläche «Zuschauer». Machen Sie alle Namen und Profilbilder unlesbar.
Kann ein professionelles Facebook Konto Profilbesucher sehen?
Nein. Der professionelle Modus bietet zusätzliche Statistiken und Werkzeuge, aber keine einzelnen Namen von Menschen, die Ihr Profil unbemerkt ansehen.
Im Dashboard oder professionellen Dashboard sehen Sie zusammengefasste Einblicke. Dazu gehören zum Beispiel:
- Reichweite
- Aufrufe
- Wiedergaben
- Reaktionen
- Kommentare
- geteilte Inhalte
- Klicks
- Wachstum der Follower
- Informationen zu Ihrem Publikum
Zusammengefasst bedeutet, dass Facebook Aktivitäten addiert. Sie können zum Beispiel sehen, dass ein Video viele Aufrufe hatte. Sie erhalten aber nicht automatisch eine Liste aller Personen, die das Video angesehen oder Ihr Profil geöffnet haben.
Facebook erklärt, dass Aktivitäten wie das Ansehen von Beiträgen oder Reels in zusammengefasste Berichte einfliessen können. So können Sie die Leistung beurteilen, aber keine Person als Profilbesucher identifizieren.
Was sieht eine Facebook Seite?
Eine Seitenverwaltung kann über Einblicke Leistungsdaten und Angaben zur Zielgruppe ansehen. Die Verwaltung sieht zum Beispiel, welche Beiträge gut funktionieren, wie viel Reichweite sie erhalten und wann das Publikum aktiv ist.
Auch demografische Daten werden zusammengefasst. Facebook verwendet zudem Schwellenwerte, bevor bestimmte Informationen wie Alter, Geschlecht oder Standort angezeigt werden. Dadurch sind einzelne Nutzer weniger leicht erkennbar.
Eine Seite sieht Namen, wenn Menschen kommentieren, eine Nachricht senden oder eine andere sichtbare Aktion ausführen. Nur eine Seite zu öffnen, bleibt hingegen keine sichtbare persönliche Aktion.
Was ändert der professionelle Modus an Ihrer Privatsphäre?
Der professionelle Modus erleichtert es, ein Publikum aufzubauen. Öffentliche Inhalte können breiter gefunden werden, und Menschen können Ihnen folgen, ohne eine Freundschaftsanfrage zu senden.
Ihre bestehenden Einstellungen zur Privatsphäre ändern sich laut Facebook nicht automatisch vollständig. Die Einstellung, die bestimmt, wer Ihnen folgen kann, kann jedoch auf «Öffentlich» gesetzt werden. Prüfen Sie diese Einstellung deshalb selbst, nachdem Sie den professionellen Modus aktiviert haben.
Kann jemand sehen, dass Sie sein Facebook Profil angesehen haben?
Nein, nicht wenn Sie nur das Profil öffnen und sonst nichts tun. Die andere Person erhält weder eine Liste noch eine Warnung oder Standardbenachrichtigung über Ihren Besuch.
Sie können sich aber sichtbar machen, indem Sie:
- ein altes Foto mit einem Like markieren
- einen Kommentar schreiben
- eine Story ansehen
- eine Freundschaftsanfrage senden
- jemandem folgen
- eine Nachricht senden
- versehentlich etwas teilen
Achten Sie deshalb genau auf den Unterschied zwischen Anschauen und Interaktion. Nur zu schauen, bleibt normalerweise unsichtbar. Eine Aktion kann jedoch Ihren Namen anzeigen oder eine Benachrichtigung auslösen.
Wenn eine Story von Instagram auf Facebook geteilt wurde, kann der Ersteller laut Facebook Ihren Facebook Namen und Ihr Profil in der Story Anzeige sehen. Auch dies gilt nur für die betreffende Story und nicht für einen allgemeinen Profilbesuch.
Bedeuten Personen unter «Personen, die Sie vielleicht kennen», dass sie Ihr Profil angesehen haben?
Nein. Ein Vorschlag unter Personen, die Sie vielleicht kennen beweist nicht, dass diese Person Ihr Profil angesehen hat.
Facebook stellt keine Besucherliste zur Verfügung und bestätigt einen Profilbesuch nicht durch Freundschaftsvorschläge. Mögliche Verbindungen können durch gemeinsame Freunde, Netzwerke, Gruppen, Kontakte oder andere Signale innerhalb von Facebook entstehen.
Ziehen Sie deshalb keine Schlüsse aus einem einzelnen Vorschlag. Dasselbe gilt, wenn jemand plötzlich oben im Messenger oder in Ihrem Feed erscheint. Die Reihenfolge ist kein Beweis dafür, dass diese Person Ihr Profil geöffnet hat.
Bedeutet die Reihenfolge von Likes oder Freunden, dass jemand häufig nachschaut?
Nein. Die Reihenfolge von Freunden, Likes, Story Zuschauern oder Vorschlägen ist kein verlässlicher Hinweis auf Profilbesuche.
Facebook verwendet eine Rangfolge, um relevante Informationen anzuzeigen. Die genauen Signale und ihre Gewichtung sind nicht vollständig öffentlich. Frühere Interaktionen können eine Rolle spielen, daraus lässt sich aber nicht ableiten, dass jemand Ihr Profil besucht hat.
Eine Person kann weit oben erscheinen, weil Sie kürzlich Kontakt hatten, denselben Inhalt verfolgen oder viele gemeinsame Verbindungen haben. Das ist etwas anderes als eine registrierte Profilansicht.
Sind Apps, die Profilbesucher auf Facebook versprechen, verlässlich?
Nein. Facebook sagt offiziell, dass externe Apps nicht zeigen können, wer Ihr Profil ansieht. Eine App, die dies trotzdem verspricht, hat keinen geheimen Zugriff auf eine offizielle Besucherliste.
Eine solche App kann höchstens Informationen verwenden, die ohnehin sichtbar sind. Dazu gehören Likes, Kommentare, Freunde und öffentliche Profildaten. Danach kann die App raten oder eine Rangliste erstellen. Das ist keine echte Historie der Profilbesucher.
Einige Dienste verlangen Ihr Facebook Passwort, eine Browsererweiterung oder umfassenden Zugriff auf Ihr Konto. Dies bringt mehrere Risiken mit sich:
- Diebstahl Ihrer Zugangsdaten
- unerwünschte Nachrichten über Ihr Konto
- Zugriff auf öffentliche und geteilte Daten
- Missbrauch Ihrer Freundesliste
- Abonnementkosten für erfundene Ergebnisse
- Sperren oder Sicherheitswarnungen
Melden Sie sich nur über die offizielle Facebook App oder Website an. Geben Sie Ihr Passwort niemals an einen einzelnen Dienst weiter und prüfen Sie genau, welche Berechtigungen eine verbundene App verlangt.
Was sollten Sie tun, wenn Sie eine solche App verwendet haben?
- Entfernen Sie die App von Ihrem Telefon oder Browser.
- Trennen Sie die Verbindung unter «Apps und Websites» in Facebook.
- Ändern Sie Ihr Facebook Passwort.
- Verwenden Sie kein Passwort, das Sie auch anderswo nutzen.
- Aktivieren Sie die Authentifizierung mit zwei Faktoren.
- Prüfen Sie aktive Sitzungen und unbekannte Geräte.
- Aktivieren Sie Benachrichtigungen für unbekannte Anmeldungen.
Facebook empfiehlt, bei einer verdächtigen App auch die Sicherheitsüberprüfung zu nutzen. Prüfen Sie ausserdem, ob E Mail Adresse und Telefonnummer noch stimmen, damit niemand Ihr Konto einfach übernehmen kann.
Wie macht man das Facebook Profil privater?
Sie können Profilbesuche nicht sehen, aber einschränken, was Besucher auf Ihrem Profil finden. Prüfen Sie dazu regelmässig Ihre Einstellungen und die öffentliche Ansicht Ihres Profils.
Prüfen Sie Ihr Publikum
Öffnen Sie Einstellungen und Privatsphäre, wählen Sie Einstellungen und gehen Sie anschliessend zu Publikum und Sichtbarkeit. Prüfen Sie unter anderem:
- wer Ihre zukünftigen Beiträge sieht
- wer alte öffentliche Beiträge sieht
- wer Ihre Stories sehen kann
- wer Ihnen folgen kann
- wer Ihre Freundesliste sieht
- wer Sie über Ihre E Mail Adresse oder Telefonnummer finden kann
- ob Suchmaschinen auf Ihr Profil verlinken dürfen
Verwenden Sie bei sensiblen Inhalten die Einstellung «Freunde» oder eine benutzerdefinierte Liste. Denken Sie daran, dass Ihr Name, Profilbild und Titelbild teilweise öffentlich bleiben können.
Nutzen Sie «Anzeigen als»
Mit Anzeigen als prüfen Sie, wie Ihr Profil für Menschen aussieht, die nicht mit Ihnen befreundet sind. So finden Sie unerwünschte öffentliche Informationen schnell.
Sehen Sie sich vor allem alte Beiträge, hervorgehobene Fotos, persönliche Angaben und Ihre Freundesliste an. Passen Sie anschliessend für jeden Bereich das Publikum an.
Bildhinweis 2: Zeigen Sie die Schaltfläche «Anzeigen als» auf einem Testprofil und markieren Sie, wo die öffentliche Ansicht geprüft wird.
Aktivieren Sie die Profilprüfung und die Markierungsprüfung
Mit der Profilprüfung können Sie festlegen, ob markierte Inhalte auf Ihrem Profil erscheinen. Die Markierungsprüfung hilft bei Tags, die andere Personen zu Ihren Beiträgen hinzufügen.
Diese Einstellungen entfernen einen Tag nicht überall. Ein Foto kann weiterhin für das Publikum sichtbar sein, das der ursprüngliche Ersteller ausgewählt hat.
Passen Sie die Privatsphäre Ihrer Story an
Wählen Sie aus, wer Ihre Stories sehen kann. Sie können Stories mit Freunden, einer benutzerdefinierten Gruppe oder einem grösseren Publikum teilen.
Die ausgewählte Gruppe bestimmt, welche Zuschauer Sie erwarten können. Prüfen Sie die Einstellung, bevor Sie etwas Persönliches veröffentlichen. Kontrollieren Sie auch bei jeder Story, ob die richtige Zielgruppe ausgewählt ist.
Blockieren Sie eine unerwünschte Person
Das Blockieren schränkt den Kontakt und die Sichtbarkeit zwischen Konten ein. Nutzen Sie diese Option bei Belästigung, wiederholtem unerwünschtem Kontakt oder einem klaren Sicherheitsgrund.
Als weniger drastische Massnahme können Sie jemanden als Freund entfernen, einschränken oder die Sichtbarkeit Ihrer Beiträge anpassen.
Können Sie Ihr Facebook Profil sperren?
Facebook bietet die Profilsperrung nur in bestimmten Ländern an. Wenn die Funktion verfügbar ist, sehen Personen ausserhalb Ihres Freundeskreises weniger Profilinhalte.
Ist diese Funktion bei Ihnen nicht verfügbar? Dann nutzen Sie die Kontrolle der Privatsphäre, die Publikumsauswahl, die Profilprüfung und die Story Einstellungen separat. Damit können Sie viele Bereiche dennoch abschirmen.
Welche Informationen auf Ihrem Facebook Profil bleiben öffentlich?
Mehr Privatsphäre bedeutet nicht, dass Ihr Profil vollständig unsichtbar wird. Facebook weist darauf hin, dass einige öffentliche Profilinformationen sichtbar bleiben können. Dazu gehören Ihr Name, Profilbild, Titelbild, Benutzername und Ihre Benutzerkennung.
Prüfen Sie deshalb nicht nur Ihre Beiträge. Sehen Sie sich auch Folgendes an:
- Ihre Biografie
- Ihren Wohnort und Arbeitsplatz
- Informationen zu Familie und Beziehungen
- hervorgehobene Fotos
- öffentliche Gruppen und Kommentare
- alte Profilbilder
- Ihre Freundesliste
Nutzen Sie für jeden Bereich die Publikumsauswahl. Entfernen Sie Informationen, die Sie nicht benötigen. Sie können auch einen Screenshot Ihres öffentlichen Profils erstellen und ihn in Ruhe durchgehen.
Können öffentliche Kommentare ausserhalb Ihres Profils sichtbar sein?
Ja. Ein Kommentar in einer öffentlichen Gruppe oder auf einer öffentlichen Seite kann ausserhalb Ihres eigenen Profils sichtbar bleiben. Ihre Profileinstellungen ändern das Publikum des ursprünglichen Beitrags nicht automatisch.
Öffnen Sie Ihr Aktivitätsprotokoll, um alte Likes, Kommentare und Beiträge zu prüfen. Entfernen Sie Inhalte, die Sie nicht mehr teilen möchten. Beachten Sie, dass eine andere Person zuvor möglicherweise einen Screenshot erstellt hat.
Hilft eine private Freundesliste?
Eine verborgene Freundesliste erschwert es, Ihr Netzwerk einzusehen. Gemeinsame Freunde können trotzdem sichtbar sein. Ausserdem entscheidet die andere Person selbst, wer ihre Freundesliste ansehen kann.
Wann sollten Sie die Kontrolle der Privatsphäre verwenden?
Nutzen Sie die Kontrolle der Privatsphäre nach einer grösseren Änderung, nach einer unbekannten Anmeldung oder mindestens einige Male pro Jahr. Prüfen Sie, wer Ihre Beiträge sieht, wie Menschen Sie finden können und welche Apps Zugriff haben.
Entfernen Sie Verknüpfungen, die Sie nicht mehr nutzen. Ein altes Quiz, eine App oder eine Website hat keinen Grund, dauerhaft mit Ihrem Konto verbunden zu bleiben.
Welche Signale sind für Wachstum wirklich nützlich?
Eine Liste neugieriger Profilbesucher würde wenig über die Qualität Ihrer Inhalte aussagen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Verhalten, das Sie messen und verbessern können.
Reichweite
Die Reichweite zeigt, wie viele Menschen Ihre Inhalte gesehen haben. Vergleichen Sie mehrere Wochen und verschiedene Beitragsarten. Beurteilen Sie nicht nur einen einzelnen Beitrag.
Engagement
Reaktionen, Kommentare, geteilte Inhalte und Klicks zeigen, ob Menschen tatsächlich etwas mit Ihren Inhalten tun. Achten Sie vor allem darauf, welche Themen Gespräche, Klicks oder geteilte Inhalte auslösen.
Wachstum der Follower
Messen Sie, wie viele Follower nach einer Reihe von Beiträgen hinzukommen. Setzen Sie dieses Wachstum mit Thema, Format und Veröffentlichungszeit in Verbindung. Wenn Sie ein bestehendes Profil zusätzlich sichtbarer machen möchten, sehen Sie sich auch die Möglichkeiten an, Facebook Follower für ein Profil zu kaufen. Kombinieren Sie dies immer mit relevanten Inhalten und echter Interaktion.
Videoleistung
Achten Sie nicht nur auf die Zahl der Starts. Berücksichtigen Sie auch die Wiedergabedauer und den Zeitpunkt, an dem Menschen abspringen. Gestalten Sie die ersten Sekunden klarer, wenn viele Zuschauer früh abbrechen.
Bei einer Liveübertragung können Sie Reichweite, Wiedergabedauer, Reaktionen und gleichzeitige Zuschauer vergleichen. Für zusätzliche Sichtbarkeit rund um eine Übertragung können Sie Zuschauer für Livestreams auf Facebook kaufen. Reagieren Sie ausserdem weiterhin auf echte Fragen und Kommentare Ihres Publikums.
Wachstum einer Facebook Gruppe
Wenn Sie eine Gruppe verwalten, achten Sie auf aktive Mitglieder, neue Beiträge, Kommentare und wiederkehrende Teilnehmer. Die Mitgliederzahl allein sagt nicht aus, wie wertvoll die Gruppe ist. Wenn Sie einer neuen Gruppe einen ersten Impuls geben möchten, können Sie auch Facebook Gruppenmitglieder kaufen. Sorgen Sie gleichzeitig für klare Regeln, feste Themen und eine aktive Moderation.
Traffic und Aktionen
Verwenden Sie klare Links und messen Sie, was Menschen danach tun. Ein Klick ohne relevante Folgeaktion ist weniger wertvoll als ein Besucher, der echtes Interesse zeigt, Kontakt aufnimmt oder zurückkehrt.
Planen Sie Beiträge dann, wenn Ihr Publikum aktiv ist. Lesen Sie dazu den Leitfaden über die beste Zeit, um auf Facebook zu posten.
Welche Fehler machen Menschen bei Profilbesuchern auf Facebook?
Sie verwechseln Story Zuschauer mit Profilbesuchern
Eine Story hat eine Zuschauerliste. Ein Profil hat keine. Unterscheiden Sie diese beiden Funktionen deshalb klar voneinander.
Sie vertrauen einer Browsererweiterung
Eine Erweiterung kann öffentliche Interaktionen sortieren, hat aber keinen Zugriff auf eine geheime offizielle Besucherliste.
Sie testen die App mit einem Freund
Ein zufällig richtiger Name beweist nichts. Die App kann einen aktiven Freund anhand öffentlicher Interaktionen, Likes oder Kommentare weiter oben anzeigen.
Sie geben ihr Passwort weiter
Keine Besucherliste ist das Risiko eines Kontodiebstahls wert. Entfernen Sie verdächtige Zugriffe sofort und ändern Sie Ihr Passwort.
Sie denken, der professionelle Modus mache alles sichtbar
Professionelle Einblicke bestehen vor allem aus Gesamtwerten und allgemeinen Daten. Sie zeigen nicht die Namen unbemerkter Profilbesucher.
Sie reagieren auf jeden plötzlichen Vorschlag
Ein Freundschaftsvorschlag beweist nicht, dass jemand Ihr Profil angesehen hat. Nutzen Sie nur klare Handlungen wie Reaktionen, Nachrichten oder Anfragen als Beleg für einen Kontakt.
Welche Fragen werden häufig zu Profilbesuchern auf Facebook gestellt?
Kann ein geschäftliches Facebook Konto Namen von Profilbesuchern sehen?
Nein. Seiten und professionelle Profile erhalten Statistiken, aber keine Liste der Menschen, die lediglich das Profil geöffnet haben.
Bedeutet die Reihenfolge der Story Zuschauer, dass jemand mein Profil ansieht?
Nein. Die Reihenfolge hängt mit den Story Zuschauern und der Rangfolge von Facebook zusammen. Sie beweist keinen Profilbesuch.
Können Apps sehen, wer mein Facebook Profil ansieht?
Nein. Facebook sagt, dass externe Apps diese Funktion nicht anbieten können. Eine angezeigte Rangliste basiert meist auf öffentlichen Interaktionen oder einer Vermutung.
Sehe ich wenigstens die Anzahl der Profilbesuche?
Einige professionelle Dashboards zeigen Reichweite, Aufrufe, Klicks und andere zusammengefasste Zahlen. Das ist keine Namensliste. Welche Statistiken verfügbar sind, kann zudem je nach Konto und Funktion variieren.
Kann jemand sehen, dass ich sein Profil angesehen habe?
Nicht, wenn Sie lediglich das Profil öffnen. Eine Story anzusehen, etwas mit einem Like zu markieren, zu kommentieren, zu folgen oder eine Freundschaftsanfrage zu senden, kann jedoch sichtbar sein.
Kann ich sehen, wer nach meinem Namen gesucht hat?
Nein. Facebook zeigt keine Liste der Personen, die nach Ihrem Namen oder Profil gesucht haben. Auch Vorschläge unter «Personen, die Sie vielleicht kennen» sind dafür kein Beweis.
Wie mache ich mein Facebook Profil privater?
Prüfen Sie Publikum und Sichtbarkeit, nutzen Sie Anzeigen als, schränken Sie alte Beiträge ein und passen Sie die Privatsphäre Ihrer Story, Ihre Follower und Tags an. Entfernen Sie ausserdem Apps und Profilangaben, die Sie nicht mehr benötigen.
Was sollten Sie jetzt am besten auf Facebook prüfen?
Öffnen Sie zuerst Ihr Profil mit Anzeigen als. So sehen Sie sofort, welche öffentlichen Informationen eine unbekannte Person sehen kann. Passen Sie anschliessend das Publikum Ihrer Beiträge, die Einstellung für Ihre Follower und die Privatsphäre Ihrer Story an.
Entfernen Sie Apps, die Profilbesucher versprechen. Sie können die versprochenen Namen nicht liefern. Sichern Sie Ihr Konto sofort, wenn Sie einer solchen App bereits Zugriff gewährt haben.
Wenn Sie Ihre Leistung verbessern möchten, nutzen Sie zusammengefasste Einblicke und echte Interaktionen. Achten Sie auf Reichweite, Reaktionen, Wiedergabedauer, Klicks und das Wachstum der Follower statt auf angebliche Profilbesucher.
Wenn Facebook nicht gut auf sichtbares Engagement reagiert, lesen Sie auch, weshalb Kommentare auf Facebook nicht angezeigt werden.
