Erstellen Sie einen privaten Discord-Kanal
Sie erstellen einen privaten Discord-Kanal, indem Sie in den Kanalberechtigungen für @everyone das Recht Kanal ansehen deaktivieren. Danach geben Sie nur bestimmten Rollen oder Mitgliedern Zugriff. So entsteht ein geschützter Bereich für Moderatoren, Kunden, Teammitglieder oder eine Projektgruppe. Prüfen Sie die Rechte immer mit einem normalen Mitgliederkonto. So stellen Sie sicher, dass unbefugte Mitglieder den Kanal nicht sehen können.
- Wie funktioniert ein privater Discord-Kanal?
- Wie erstellen Sie Schritt für Schritt einen neuen privaten Textkanal?
- Welche Rollen erhalten Zugang?
- Wie machen Sie Ihren Discord-Server privater?
- Wie testen Sie die Privatsphäre ohne zu raten?
- Wie verwalten Sie einen privaten Kanal über lange Zeit?
- Häufig gestellte Fragen
Wie funktioniert ein privater Discord-Kanal?
Ein Kanal wird privat, wenn @everyone das Recht Kanal ansehen nicht hat. Danach geben Sie bestimmten Rollen oder einzelnen Mitgliedern Zugriff. Menschen ohne Zugriff sehen einen privaten Textkanal nicht in ihrer Kanalliste. Sie können dort auch keine Nachrichten, Dateien oder Teilnehmernamen öffnen.
Der Server selbst bleibt ganz normal bestehen. Ein privater Kanal macht also nicht automatisch den ganzen Discord-Server privat. Andere öffentliche Kanäle bleiben nach ihren eigenen Rechten sichtbar. Prüfen Sie deshalb jeden sensiblen Kanal einzeln.
Was kann eine andere Person genau sehen?
| Art der Aktivität | Sieht die andere Person das? | Wichtige Ausnahme |
|---|---|---|
| Name eines privaten Textkanals | Nein, nicht ohne Kanal ansehen | Administratoren mit Administrator umgehen Kanalbeschränkungen |
| Nachrichten und Dateien im Kanal | Nein, nicht ohne Zugriff | Ein Mitglied mit früherem Zugriff kann eigene Kopien oder Benachrichtigungen haben |
| Mitglieder mit Zugriff | Nicht über den verborgenen Kanal | Ihr Serverprofil kann an anderer Stelle weiterhin sichtbar sein |
| Privater Sprachkanal | Das hängt von Kanal ansehen und Verbinden ab | Ein sichtbarer Kanal kann trotzdem für Verbinden gesperrt sein |
| Andere öffentliche Kanäle | Ja, wenn die Person dort Zugriff hat | Jeder Kanal hat eigene Rechte |
Was kann eine Person ohne Zugriff nicht sehen?
Ohne das Recht Kanal ansehen kann ein Mitglied den privaten Textkanal nicht öffnen. Das Mitglied kann keine alten Nachrichten lesen, keine neuen Nachrichten senden und keine Dateien ansehen. Auch Suchergebnisse aus diesem Kanal sollten für diese Person nicht verfügbar sein.
Ein privater Kanal kann bereits vorhandene Kopien nicht zurückholen. Wer früher Zugriff hatte, konnte Texte kopieren oder ein Bild speichern. Machen Sie einen öffentlichen Kanal deshalb nicht erst dann privat, wenn sensible Informationen schon lange sichtbar waren.
Denken Sie auch daran, dass Benachrichtigungen möglicherweise einen Teil einer Nachricht gezeigt haben. Wenn Sie den Zugriff entziehen, werden solche Benachrichtigungen oder gespeicherten Daten nicht automatisch vom Gerät eines ehemaligen Mitglieds gelöscht.
Welche Ausnahmen sind wichtig?
Der Servereigentümer behält den Zugriff auf den Server. Auch eine Rolle mit dem Recht Administrator umgeht Kanalbeschränkungen. Geben Sie dieses starke Recht daher nur sehr wenigen Personen.
Ein Bot kann über seine Rolle Zugriff erhalten. Prüfen Sie Bots immer einzeln. Ein Bot, der Nachrichten speichert, weiterleitet oder verarbeitet, kann Informationen aus dem Kanal herausbringen. Verwenden Sie nur Bots, denen Sie vertrauen, und geben Sie ihnen nur die Rechte, die sie wirklich brauchen.
Bei einem Sprachkanal sind Kanal ansehen und Verbinden zwei getrennte Rechte. Deshalb kann jemand manchmal den Namen des Kanals sehen, aber nicht beitreten. Möchten Sie den Sprachkanal vollständig verbergen? Dann schalten Sie Kanal ansehen für @everyone aus.
Warum versprechen einige Apps dennoch mehr Einblick?
Manche Apps, Bots und Websites versprechen, verborgene Discord-Kanäle anzuzeigen. Das ist keine normale Funktion von Discord. Ein Dienst kann nur Inhalte lesen, für die das verwendete Konto oder der Bot bereits Zugriff hat.
Geben Sie niemals Ihr Passwort, Ihren Sitzungscode oder Ihre Wiederherstellungscodes an so einen Dienst. Discord-Mitarbeiter fragen Sie auch nicht per Direktnachricht danach. Installieren Sie keine unbekannte Software, um einen verborgenen Kanal anzusehen. Damit gefährden Sie sowohl Ihr Konto als auch Ihr Gerät.
Ein Administrator sollte Privatsphäre mit den Rechten innerhalb von Discord regeln, nicht mit einem externen Trick. Prüfen Sie außerdem regelmäßig, welche Apps und Integrationen Zugriff auf Ihren Server haben.
Wo finden Sie die Einstellung für einen privaten Kanal?
Am Computer klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Kanal. Wählen Sie danach Kanal bearbeiten und öffnen Sie Berechtigungen. Discord zeigt dort den Zugriff von Rollen und Mitgliedern an. Beim Erstellen eines neuen Kanals können Sie meist direkt die Option Privatkanal aktivieren.
Auf dem Handy halten Sie den Kanal gedrückt oder öffnen das Kanalmenü. Wählen Sie Kanal bearbeiten und danach Kanalberechtigungen. Der genaue Name und der genaue Ort eines Buttons können je nach App-Version etwas abweichen.
Sehen Sie die Einstellungen nicht? Dann haben Sie wahrscheinlich nicht genug Rechte. Sie brauchen passende Verwaltungsrechte, um einen Kanal zu erstellen oder die Kanalrechte zu ändern.
Wie erstellen Sie Schritt für Schritt einen neuen privaten Textkanal?
- Öffnen Sie den richtigen Discord-Server.
- Klicken oder tippen Sie auf das Pluszeichen neben der gewünschten Kategorie.
- Wählen Sie Text als Kanaltyp.
- Geben Sie einen klaren Kanalnamen ein.
- Aktivieren Sie die Option Privatkanal.
- Wählen Sie die Rollen oder Mitglieder aus, die Zugriff erhalten sollen.
- Erstellen Sie den Kanal.
- Öffnen Sie Berechtigungen und prüfen Sie alle Zugriffe.
- Testen Sie das Ergebnis mit einem normalen Mitgliederkonto.
Wenn Sie Privatkanal aktivieren, setzt Discord die wichtigsten Basisrechte. Verlassen Sie sich nicht blind darauf. Prüfen Sie nach dem Erstellen immer, ob @everyone den Kanal nicht sehen kann und ob nur die gewünschten Rollen Zugriff haben.
Wenn die private Kategorie noch nicht existiert, können Sie den Kanal zuerst in einer normalen Kategorie erstellen. Prüfen Sie dann genau, ob die Kategorie keine unerwarteten Rechte weitergibt. Sie können den Kanal später in eine andere Kategorie verschieben, sollten die Rechte danach aber erneut kontrollieren.
Wie machen Sie einen bestehenden Kanal privat?
Öffnen Sie Kanal bearbeiten und gehen Sie zu Berechtigungen. Aktivieren Sie Privatkanal oder verweigern Sie @everyone das Recht Kanal ansehen. Fügen Sie danach die richtige Rolle oder einzelne Mitglieder hinzu und erlauben Sie ihnen Kanal ansehen.
Informieren Sie Mitglieder, wenn ein bekannter Kanal plötzlich verschwindet. Die Nachrichten bleiben im Kanal bestehen, aber Menschen ohne Zugriff können sie nicht mehr öffnen. Prüfen Sie vor der Änderung, ob wichtige öffentliche Informationen an anderer Stelle bereitgestellt werden müssen.
Schauen Sie sich auch den früheren Inhalt an. Wenn der Kanal vorher öffentlich war, können Mitglieder bereits Nachrichten, Bilder oder Dateien gespeichert haben. Die neue Einstellung schützt den Zugriff ab diesem Moment, macht die frühere Verbreitung aber nicht rückgängig.
Wie erstellen Sie einen privaten Sprachkanal?
Wählen Sie beim Erstellen Sprache statt Text. Stellen Sie den Kanal auf privat und wählen Sie die gewünschte Rolle oder die gewünschten Mitglieder aus. Prüfen Sie danach die Rechte Kanal ansehen und Verbinden.
Möchten Sie, dass Mitglieder den Kanal sehen, aber nicht einfach beitreten können? Dann lassen Sie Kanal ansehen aktiviert und beschränken Sie Verbinden. Möchten Sie, dass Außenstehende nicht einmal den Namen sehen? Dann verweigern Sie @everyone das Recht Kanal ansehen.
Prüfen Sie auch die Rechte für Sprechen, Video, Aktivitäten sowie das Stummschalten oder Verschieben von Mitgliedern. Eine Person kann Zugriff auf den Kanal haben, ohne dass alle Funktionen verfügbar sein müssen.
Welche Rollen erhalten Zugang?
Geben Sie den Zugriff am besten über eine Rolle und nicht über Dutzende einzelner Mitglieder. Erstellen Sie zum Beispiel eine Rolle für Team, Moderatoren, Projekt A oder Kunden. Wenn jemand geht, müssen Sie nur die betreffende Rolle entfernen.
Verwenden Sie eine feste Rollenstruktur. Der Leitfaden zum Erstellen eines Kanals auf Discord hilft Ihnen dabei. Geben Sie das Recht Berechtigungen verwalten nur Personen, die den Zugriff auf Kanäle wirklich ändern dürfen.
Arbeiten Sie nach dem Prinzip der geringsten Rechte. Ein Mitglied erhält nur die Rechte, die für seine oder ihre Aufgabe nötig sind. Geben Sie einer allgemeinen Teamrolle also nicht automatisch Zugriff auf jeden internen Kanal.
Einzelne Mitgliederrechte sind manchmal für ein vorübergehendes Gespräch praktisch. Sie werden aber auch schneller vergessen. Notieren Sie deshalb, wann Sie eine Ausnahme hinzufügen und wann sie wieder entfernt werden muss.
Wie machen Sie Ihren Discord-Server privater?
Ein einzelner privater Kanal schützt nur diesen Bereich. Möchten Sie mehr Privatsphäre, prüfen Sie den ganzen Server. Begrenzen Sie Einladungen, sehen Sie sich die Bot-Rechte an und legen Sie fest, welche Rollen öffentliche und private Kanäle sehen dürfen.
Öffnen Sie auf dem Handy den Server, tippen Sie auf den Servernamen und gehen Sie zu Einstellungen. Prüfen Sie Rollen und sehen Sie sich danach jeden sensiblen Kanal an. Geben Sie @everyone nicht unnötig viele Rechte. Verwenden Sie zum Beispiel eine separate Mitgliederrolle für Personen, die Sie bewusst zugelassen haben.
Für eine neue Struktur können Sie zuerst der Anleitung zum Erstellen eines Discord-Servers folgen. Damit richten Sie Server, Kategorien, Rollen und Kanäle übersichtlich ein.
Eine klare Struktur erleichtert die Verwaltung, wenn Ihre Community wächst. Wenn Sie nach dem Einrichten Ihrer Kanäle mehr Reichweite auf Discord aufbauen möchten, sehen Sie sich auch die Möglichkeit an, Discord-Server-Mitglieder zu kaufen. Prüfen Sie dabei immer, welche Mitglieder und Rollen Zugang zu geschlossenen Bereichen erhalten.
Wie verhindern Sie, dass Kategorien falsche Rechte weitergeben?
Ein Kanal kann mit einer Kategorie synchronisiert sein. Dann folgt der Kanal den Rechten dieser Kategorie. Das ist praktisch für mehrere private Bereiche mit derselben Zielgruppe, weil Sie nicht jeden Kanal einzeln anpassen müssen.
Ein einzelner Kanal kann auch abweichende Rechte haben. Dadurch kann ein Mitglied oder eine Rolle unerwartet Zugriff behalten. Prüfen Sie deshalb sowohl die Kategorie als auch den Kanal. Entscheiden Sie bei einer neuen Struktur bewusst, ob Sie die Rechte synchronisieren möchten.
Verschieben Sie einen Kanal in eine andere Kategorie? Dann prüfen Sie, ob Discord nach einer Synchronisierung der Rechte fragt. Testen Sie den Kanal nach jeder Verschiebung erneut, vor allem wenn die neue Kategorie für eine andere Gruppe gedacht ist.
Warum sieht eine Person den privaten Kanal dennoch?
Prüfen Sie zuerst alle Rollen dieser Person. Eine Rolle kann Kanal ansehen erlauben. Schauen Sie auch, ob die Person Administrator hat. Dieses Recht umgeht die normalen Kanalbeschränkungen.
Sehen Sie sich danach die einzelnen Mitgliederrechte an. Vielleicht wurde das Konto direkt zum Kanal hinzugefügt. Prüfen Sie anschließend Bots, Integrationen und die Rechte der Kategorie. Ändern Sie immer nur eine Einstellung und testen Sie dann erneut.
Beachten Sie, dass ein Mitglied mehrere Rollen gleichzeitig haben kann. Der Zugriff kommt vielleicht nicht von der Rolle, die Sie zuerst ansehen. Prüfen Sie deshalb die komplette Übersicht über Rollen und Kanalrechte.
Warum kann ein eingeladenes Mitglied den Kanal nicht sehen?
Das Mitglied hat möglicherweise nicht die richtige Rolle. Geben Sie die vorgesehene Rolle und laden Sie Discord neu. Prüfen Sie danach, ob diese Rolle beim Kanal das Recht Kanal ansehen hat.
Eine Rolle kann auf Kategorieebene Zugriff haben, während eine abweichende Kanaleinstellung das Ergebnis beeinflusst. Prüfen Sie auch, ob Sie das richtige Konto hinzugefügt haben. Anzeigenamen können sich sehr ähnlich sein.
Schauen Sie außerdem nach, ob das Mitglied bestimmte Serveranforderungen erfüllt hat. Denken Sie an das Akzeptieren von Regeln oder das Abschließen eines Aufnahmeprozesses. Solche Einstellungen sind vom privaten Kanal getrennt, können aber trotzdem beeinflussen, was ein neues Mitglied sieht.
Wie testen Sie die Privatsphäre ohne zu raten?
Verwenden Sie ein Testkonto ohne Verwaltungsrechte. Geben Sie diesem Konto zuerst keine zusätzliche Rolle. Der private Kanal sollte dann unsichtbar sein. Geben Sie danach die vorgesehene Rolle. Der Kanal sollte jetzt in der Kanalliste erscheinen.
Testen Sie nicht nur die Sichtbarkeit. Prüfen Sie auch Lesen, Schreiben, Reagieren, Dateien posten und Einladungen erstellen. Eine Rolle kann den Kanal sehen, ohne alles tun zu dürfen. Testen Sie auch auf dem Handy, weil die Darstellung dort anders sein kann als am Computer.
Verwenden Sie für den Test niemals ein Konto mit Administrator. Ein solches Konto umgeht die Beschränkungen und zeigt deshalb nicht zuverlässig, was ein normales Mitglied sieht.
Wiederholen Sie den Test nach Änderungen an Rollen, Kategorien, Bots oder Integrationen. So entdecken Sie einen Fehler, bevor ein unbefugtes Mitglied Zugriff erhält.
Was ändert sich, wenn Sie eine Person entfernen?
Wenn Sie eine Rolle oder den einzelnen Kanalzugriff entfernen, verschwindet der Zugriff, sobald Discord die Änderung verarbeitet hat. Bestehende Nachrichten bleiben für andere zugelassene Mitglieder im Kanal sichtbar.
Die entfernte Person kann zuvor erhaltene Benachrichtigungen, gespeicherte Dateien oder kopierten Text behalten. Teilen Sie deshalb nur Informationen, die zu Ihrer Teamrichtlinie passen. Ein privater Kanal ist eine Form der Zugriffskontrolle. Er ist keine Garantie dafür, dass Informationen niemals kopiert werden.
Prüfen Sie nach dem Entfernen, ob die Person nicht über eine andere Rolle weiterhin Zugriff hat. Schauen Sie auch nach ähnlichen privaten Kanälen und nach möglichen Integrationen, die mit dem Konto verbunden waren.
Wie verwalten Sie einen privaten Kanal über lange Zeit?
Prüfen Sie jeden Monat, wer Zugriff hat. Entfernen Sie alte Teammitglieder, abgelaufene Projektrollen und ungenutzte Bots. Legen Sie auch fest, wer Kanalrechte ändern darf.
Nutzen Sie das Audit-Log, wenn Sie verstehen möchten, wer einen Kanal oder ein Recht angepasst hat. Besprechen Sie sensible Änderungen mit einem zweiten Administrator. Halten Sie die Zahl der Personen mit Administrator klein.
Planen Sie außerdem eine Kontrolle nach großen Änderungen. Denken Sie an einen neuen Bot, ein angepasstes Moderationsteam, eine verschobene Kategorie oder ein neues Projekt. Genau in solchen Momenten entstehen oft unbeabsichtigte Ausnahmen.
Arbeiten Sie nach Möglichkeit mit festen Rollen. Das macht regelmäßige Kontrollen schneller als bei einem Kanal mit vielen Einzelmitgliedern. Entfernen Sie Rollen, die nicht mehr benutzt werden, damit die Einstellungen übersichtlich bleiben.
Für welche Situationen ist ein privater Kanal nützlich?
Ein Moderationskanal hilft beim Besprechen von Meldungen und Serverregeln. Ein Projektkanal bietet einem kleinen Team einen festen Arbeitsplatz. Ein Kundenkanal kann praktische Absprachen enthalten. Ein Event-Kanal kann vorübergehend nur für Organisatoren sichtbar sein.
Machen Sie keinen Kanal ohne klaren Zweck privat. Eine Community, in der fast alles verborgen ist, wirkt für neue Mitglieder schnell leer. Halten Sie allgemeine Informationen, Regeln und normale Gespräche zugänglich. Schützen Sie nur Bereiche, für die ein eingeschränkter Zugang sinnvoll ist.
Verwenden Sie einen privaten Kanal nicht als Ersatz für ein sicheres System für sehr sensible personenbezogene Daten. Discord bleibt eine Kommunikationsplattform. Teilen Sie niemals Passwörter, Wiederherstellungscodes oder vollständige Zahlungsdaten.
Wie richten Sie einen privaten Moderationskanal sicher ein?
Erstellen Sie eine klare Moderationsrolle und geben Sie nur aktiven Moderatoren Zugriff. Lassen Sie @everyone den Kanal nicht ansehen. Prüfen Sie auch, ob normale Teamrollen keinen unerwarteten Zugriff haben.
Treffen Sie Absprachen darüber, was Moderatoren speichern dürfen. Begrenzen Sie den Umgang mit persönlichen Daten. Verwenden Sie das Audit-Log für technische Änderungen und halten Sie wichtige Entscheidungen kurz fest. Entfernen Sie die Moderationsrolle sofort, wenn jemand aufhört.
Geben Sie nicht jedem Moderator Administrator. Für viele Aufgaben reichen eingeschränkte Rechte aus. Ein Moderator kann zum Beispiel Nachrichten verwalten, ohne alle Kanalbeschränkungen umgehen zu dürfen.
Prüfen Sie auch, welche Moderationsbots Nachrichten lesen können. Ein Bot braucht nur Zugriff auf die Kanäle, in denen seine Funktionen tatsächlich genutzt werden.
Wie geben Sie einem neuen Teammitglied sicher Zugriff?
- Prüfen Sie, ob Sie das richtige Discord-Konto haben.
- Geben Sie die vereinbarte Teamrolle.
- Prüfen Sie, ob der private Kanal erscheint.
- Testen Sie, ob das Mitglied nur die vorgesehenen Aktionen ausführen kann.
- Teilen Sie die Kanalregeln und erklären Sie den Zweck.
- Notieren Sie, wann der Zugriff erneut geprüft wird.
Fügen Sie ein Mitglied am besten über eine Rolle hinzu und nicht über eine einzelne Ausnahme. Rollen sind leichter zu kontrollieren. Für ein sehr kurzes Gespräch kann eine einzelne Ausnahme aber praktisch sein. Entfernen Sie diese Ausnahme direkt danach wieder.
Geben Sie einem neuen Teammitglied nicht automatisch Zugriff auf alte Projekte. Prüfen Sie für jeden Kanal, ob Zugriff wirklich nötig ist. So verhindern Sie, dass eine allgemeine Rolle viel mehr Informationen zeigt als beabsichtigt.
Wie entziehen Sie Zugriff sicher?
Entfernen Sie zuerst die Rolle oder den einzelnen Kanalzugriff. Prüfen Sie danach, ob der Zugriff nicht über eine zweite Rolle zurückkommt. Schauen Sie auch nach anderen privaten Kanälen innerhalb derselben Kategorie.
Entfernen Sie verknüpfte Apps, wenn jemand einen verwalteten Bot oder eine Integration besaß. Ändern Sie gemeinsam genutzte Geheimnisse, die jemals im Kanal standen. Bitten Sie das Team, sensible Daten künftig über ein geeignetes und sicheres System zu teilen.
Machen Sie keine öffentliche Ankündigung mit persönlichen Details. Eine kurze interne Bestätigung, dass der Zugriff angepasst wurde, reicht meist aus.
Wie prüfen Sie eine private Kategorie mit mehreren Kanälen?
Öffnen Sie zuerst die Rechte der Kategorie. Prüfen Sie @everyone und die zugelassene Rolle. Sehen Sie sich danach jeden Kanal an. Ist ein Kanal synchronisiert, verwendet er dieselben Grundrechte. Ist er nicht synchronisiert, prüfen Sie jede Abweichung.
Erstellen Sie eine Testrolle mit denselben Rechten wie die echte Zielgruppe. Gehen Sie mit einem Testkonto alle Kanäle durch. Notieren Sie, welche Kanäle sichtbar sind. Testen Sie Text, Sprache und Dateien getrennt.
Eine feste Kontrolle ist besonders nach dem Verschieben von Kanälen wichtig. Ein Kanal kann in einer neuen Kategorie landen, ohne dass Sie bewusst alle Rechte erneut geprüft haben.
Was tun Sie nach einem unerwarteten Datenschutzvorfall?
Schließen Sie zuerst den falschen Zugriff. Entfernen Sie die betroffene Rolle oder verweigern Sie Kanal ansehen. Prüfen Sie danach das Audit-Log und bestimmen Sie, seit wann die Einstellung falsch war.
Entfernen Sie sensible Inhalte nicht sofort, wenn Sie zuerst Beweise brauchen. Bewahren Sie relevante Daten an einem sicheren Ort auf. Informieren Sie betroffene Personen ruhig und sachlich. Geben Sie dabei nicht mehr persönliche Informationen weiter als nötig.
Passen Sie danach die Struktur an. Reduzieren Sie Verwaltungsrechte, prüfen Sie Bots und planen Sie eine feste monatliche Rechtekontrolle. Wenn Sie die Ursache klar dokumentieren, ist die Chance kleiner, dass derselbe Fehler wieder passiert.
Welche kurze Checkliste verwenden Sie?
- @everyone kann den Kanal nicht ansehen.
- Nur die vorgesehenen Rollen und Mitglieder können den Kanal sehen.
- Administrator ist auf vertrauenswürdige Administratoren begrenzt.
- Bots haben nur den nötigen Zugriff.
- Kategorie und Kanal verwenden logische Rechte.
- Ein normales Testkonto sieht das richtige Ergebnis.
- Alte Mitglieder und zeitlich begrenzte Ausnahmen werden regelmäßig entfernt.
Müssen Sie zuerst einen normalen Kanal erstellen? Folgen Sie dann der Anleitung zum Erstellen eines Kanals auf Discord. Danach können Sie die Privatsphäre und die Rollen mit dieser Checkliste einrichten.
Welche Fragen werden häufig zu einem privaten Discord-Kanal gestellt?
Wer kann einen privaten Discord-Kanal sehen?
Der Servereigentümer, zugelassene Rollen, direkt hinzugefügte Mitglieder und Administratoren mit Administrator können den Kanal sehen. Bots können den Kanal auch sehen, wenn ihre Rolle dafür Zugriff hat.
Gilt das für einen privaten und einen öffentlichen Server?
Ja. Kanalrechte funktionieren auf beiden Serverarten. Ein öffentlich zugänglicher Discord-Server kann also trotzdem verborgene Kanäle für Teams, Kunden oder Moderatoren haben.
Funktioniert das auf iPhone und Android gleich?
Ja. Das Endergebnis ist gleich. Der Weg zu Kanal bearbeiten und Kanalberechtigungen kann je nach Gerät und App-Version etwas anders aussehen.
Welche Ausnahme ist am wichtigsten?
Eine Rolle mit Administrator umgeht die normalen Kanalbeschränkungen. Geben Sie dieses Recht deshalb nur einem kleinen und vertrauenswürdigen Verwaltungsteam.
Sind Drittanbieter-Apps vertrauenswürdig, um verborgene Kanäle zu sehen?
Nein, verlassen Sie sich nicht auf so ein Versprechen. Geben Sie kein Passwort, keinen Wiederherstellungscode, keinen Sitzungscode und keine anderen Kontodaten an eine App oder Website weiter.
Kann jemand alte Nachrichten weiterlesen, nachdem ich den Zugriff entzogen habe?
Nicht mehr über den Kanal. Die Person kann aber zuvor erstellte Kopien, gespeicherte Dateien oder empfangene Benachrichtigungen behalten. Das Entziehen des Zugriffs löscht diese Daten nicht von einem Gerät.
Welche Datenschutzeinstellung prüfen Sie zuerst?
Prüfen Sie zuerst, ob @everyone das Recht Kanal ansehen fehlt. Schauen Sie danach, ob nur die vorgesehenen Rollen und Mitglieder dieses Recht erhalten.
Welche Datenschutzeinstellung sollten Sie jetzt prüfen?
Öffnen Sie den sensiblen Kanal und sehen Sie bei Berechtigungen nach @everyone. Ist Kanal ansehen ausgeschaltet? Prüfen Sie danach alle Rollen und einzelnen Mitglieder mit Zugriff. Testen Sie am Ende mit einem normalen Mitgliederkonto. So wissen Sie, was Mitglieder wirklich sehen, statt nur zu vermuten, was sie sehen.
Wiederholen Sie diese Prüfung nach jedem neuen Bot, jeder neuen Teamrolle oder jeder Änderung an einer Kategorie. Notieren Sie, wer den Test durchgeführt hat und wann er stattgefunden hat. So wird Privatsphäre zu einer festen Verwaltungsaufgabe und nicht zu einer einmaligen Einstellung. Das gibt Ihrem Team Ruhe und macht spätere Fehler schneller sichtbar.
Prüfen Sie auch nach einem größeren Update der Discord-App, ob die vorhandenen Einstellungen noch das erwartete Ergebnis liefern. Die Rechte bleiben normalerweise erhalten, aber ein praktischer Test gibt die meiste Sicherheit.
