Auswahl des besten LinkedIn-Profilfotos
Das beste LinkedIn-Profilfoto ist ein aktuelles, scharfes Porträt, auf dem dein Gesicht klar erkennbar ist. Schau freundlich und natürlich in die Kamera. Wähle ruhige Kleidung und einen einfachen Hintergrund. Schneide das Foto so zu, dass Kopf und Schultern auch in der kleinen runden Ansicht gut sichtbar bleiben.
Du brauchst keinen teuren Fotografen und kein perfektes Studio. Ein Smartphone, weiches Tageslicht und eine Person, die das Foto für dich macht, reichen oft schon aus. Am wichtigsten ist, dass das Foto wirklich zu dir passt und in den professionellen Kontext, in dem du gefunden werden willst.
LinkedIn erlaubt auch eine Illustration, Karikatur oder andere künstlerische Darstellung, solange sie dein Aussehen erkennbar wiedergibt. Ein Firmenlogo, eine Landschaft, ein Tier, Text, ein Kinderfoto, das Bild einer berühmten Person oder ein Stockfoto ist kein geeignetes persönliches Profilfoto. LinkedIn kann solche Bilder entfernen.
- Warum ist ein gutes LinkedIn-Profilfoto wichtig?
- Worauf sollte ein gutes LinkedIn-Profilfoto achten?
- Wie machst du selbst ein gutes LinkedIn-Profilfoto?
- Welche technischen Anforderungen verwendet LinkedIn?
- Wie fügst du ein Profilfoto auf dem Desktop hinzu?
- Welche Fragen werden häufig zu LinkedIn-Profilfotos gestellt?
Warum ist ein gutes LinkedIn-Profilfoto wichtig?
Dein Foto hilft anderen Menschen, dich schnell zu erkennen. Das ist besonders praktisch, wenn dich jemand nach einem Gespräch, einer Veranstaltung, einem Bewerbungsgespräch oder einem Meeting sucht. LinkedIn sagt selbst, dass ein Profilfoto die Glaubwürdigkeit erhöhen kann. Menschen sehen dann sofort, wer eine Einladung oder Nachricht schickt.
Ein Foto beweist natürlich nicht, dass jemand fachkundig oder vertrauenswürdig ist. Sieh es deshalb nicht als Trick. Deine Erfahrung, dein Profiltext, deine Inhalte, Empfehlungen und dein Verhalten bleiben wichtiger. Das Foto liefert vor allem einen ersten visuellen Wiedererkennungswert.
Ein gutes Foto sollte drei Fragen schnell beantworten:
- Ist das klar dieselbe Person, die ich getroffen habe?
- Passt der Eindruck zum professionellen Umfeld?
- Kann ich das Gesicht auch auf einem kleinen Bildschirm erkennen?
Du musst nicht übertrieben formell wirken. Für viele Berufe funktioniert ein entspanntes und zugängliches Foto besser als ein steifes Passbild. Wähle aber einen Stil, der glaubwürdig zu deiner Arbeit, deiner Branche und deiner Zielgruppe passt.
Ein klares Foto kann auch helfen, wenn du aktiv neue Kontakte zu deinem Netzwerk hinzufügst. Wenn du deine Reichweite gezielt ausbauen willst, kannst du zum Beispiel LinkedIn-Verbindungen kaufen. Achte aber immer darauf, dass Foto, Profiltext und Berufserfahrung zusammen ein vertrauenswürdiges Gesamtbild ergeben.
Worauf sollte ein gutes LinkedIn-Profilfoto achten?
Es gibt nicht nur einen perfekten Stil für jeden Beruf. Eine Ärztin, ein Musiker, eine Juristin und ein Softwareentwickler müssen nicht gleich aussehen. Die wichtigsten Grundregeln bleiben jedoch dieselben.
Dein Gesicht ist klar sichtbar
Mach dein Gesicht zum wichtigsten Teil des Fotos. Ein Bild, auf dem du komplett zu sehen bist, wird im kleinen Profilkreis oft unkenntlich. Wähle deshalb ein Porträt, auf dem Kopf und ein Teil der Schultern sichtbar sind.
Achte darauf, dass deine Augen nicht tief im Schatten liegen. Vermeide eine Sonnenbrille, starkes Gegenlicht und einen Hutrand vor deinem Gesicht. Eine normale Brille ist natürlich in Ordnung, wenn du sie sonst auch trägst. Prüfe nur, dass sich keine helle Lampe oder ein Fenster in den Gläsern spiegelt.
Das Foto sieht so aus wie du heute aussiehst
Nutze ein aktuelles Foto. Hast du deine Haare, deine Brille oder deinen allgemeinen Stil stark verändert? Dann mach ein neues Foto. Das Ziel ist Wiedererkennung, nicht die jüngste mögliche Version von dir.
Eine leichte Bearbeitung für Helligkeit, Farbe oder Kontrast ist völlig in Ordnung. Vermeide Filter, die dein Gesicht verändern. Menschen sollten dich nach dem ersten Online-Eindruck im echten Leben sofort erkennen können.
Das Licht ist weich und gleichmäßig
Stell dich drinnen schräg vor ein großes Fenster. Vermeide direktes Sonnenlicht mitten im Gesicht. An einem bewölkten Tag ist das Licht draußen oft ruhig und gleichmäßig. So kannst du dein Gesicht leichter ohne harte Schatten aufnehmen.
Nutze keine starke Deckenlampe als einzige Lichtquelle. Sie erzeugt oft harte Schatten unter den Augen und am Kinn. Verwendest du eine separate Lampe? Dann stelle sie etwas über Augenhöhe und schräg vor dich. Prüfe danach, ob beide Augen klar sichtbar sind.
Der Hintergrund lenkt nicht ab
Eine einfarbige Wand, ein ruhiger Arbeitsplatz oder ein weicher Hintergrund im Freien funktionieren gut. Schau vor dem Fotografieren genau, was hinter deinem Kopf zu sehen ist. Eine Pflanze, ein Türrahmen oder eine Lampe, die scheinbar aus deinem Kopf wächst, fällt auf einem kleinen Foto besonders auf.
Dein Hintergrund muss nicht weiß sein. Eine ruhige Farbe, die genug Kontrast zu Haaren und Kleidung bietet, ist völlig okay. Achte auch auf herumliegende Dinge, auffällige Texte und Personen im Hintergrund.
Deine Kleidung passt zu deiner Arbeit
Trag etwas, in dem du dich professionell und gleichzeitig wohl fühlst. Denk an die Kleidung, die du bei einem normalen Gespräch mit Kundschaft, Kolleginnen und Kollegen oder Recruitern tragen würdest. Ein Anzug ist nicht Pflicht, wenn das in deinem Bereich unüblich ist.
Vermeide sehr kleine und unruhige Muster. Auf einem Bildschirm können sie schnell störend wirken. Einfarbige Kleidung ist oft einfacher, aber keine harte Regel. Wichtig ist vor allem, dass du entspannt sitzen oder stehen kannst.
Dein Gesichtsausdruck wirkt natürlich
Ein kleines Lächeln wirkt oft freundlich und zugänglich. Ein breites Lächeln kann auch gut funktionieren, wenn es zu dir passt. Erzwinge nichts. Bitte die fotografierende Person, mit dir zu sprechen, während mehrere Bilder entstehen. Die beste Aufnahme liegt oft zwischen den bewusst gestellten Momenten.
Wie machst du selbst ein gutes LinkedIn-Profilfoto?
Mit einem Smartphone kannst du problemlos ein gutes LinkedIn-Profilfoto machen. Nutze am besten die normale Kamera auf der Rückseite. Sie liefert bei vielen Geräten mehr Details als die Frontkamera.
Schritt 1: die Linse reinigen
Ein kleiner fettiger Fleck auf der Linse macht das Foto weich und unscharf. Wische die Linse daher vorsichtig mit einem geeigneten Tuch sauber. Prüfe danach mit einem Testfoto, ob das Bild wirklich scharf ist.
Schritt 2: einen ruhigen Ort wählen
Stell dich ungefähr einen Meter vom Hintergrund entfernt hin. So wirkt der Hintergrund weniger scharf und die Aufmerksamkeit bleibt auf deinem Gesicht. Stell dich schräg vor ein Fenster und prüfe, ob dein ganzes Gesicht genug Licht bekommt.
Schritt 3: die Kamera auf Augenhöhe positionieren
Eine zu tief stehende Kamera schaut unter dein Kinn. Eine zu hohe Kamera kann unnatürlich wirken. Stelle das Smartphone ungefähr auf Augenhöhe. Am besten fotografiert eine andere Person. Du kannst auch ein stabiles Stativ und einen Timer verwenden.
Schritt 4: genug Platz um deinen Kopf lassen
Schneide das Foto beim Fotografieren nicht sofort zu eng zu. LinkedIn nutzt eine runde Ausschnittsform. Lass deshalb genug Platz oberhalb und neben deinem Kopf. So kannst du das Foto später sicherer zuschneiden, ohne dass Haare, Kinn oder Schultern abgeschnitten werden.
Schritt 5: viele Varianten machen
Mach mehrere Fotos mit kleinen Unterschieden. Dreh die Schultern leicht, verändere dein Lächeln und schau immer wieder direkt in die Linse. Mach sowohl Bilder, auf denen du gerade zur Kamera stehst, als auch Bilder, bei denen dein Körper leicht gedreht ist. Prüfe zwischendurch die Schärfe und das Licht.
Schritt 6: die Fotos in kleiner Größe vergleichen
Verkleinere die besten Fotos auf deinem Bildschirm. Welches Bild bleibt klar, wenn es ungefähr so groß wie ein Profilbild ist? Entscheide nicht nur nach der großen Ansicht. Ein schönes großes Foto kann in einem kleinen Kreis trotzdem unklar wirken.
Schritt 7: gezieltes Feedback einholen
Frag zwei Menschen, die dich beruflich kennen: „Welches Foto sieht mir am ähnlichsten und passt am besten zu meiner Arbeit?“ Frag nicht nur, welches Bild ihnen am schönsten gefällt. Wiedererkennung und Glaubwürdigkeit sind wichtiger als ein perfekt gestyltes Bild.
Welche technischen Anforderungen verwendet LinkedIn?
Wenn der Upload nicht funktioniert, prüfe zuerst die Datei. LinkedIn nennt diese technischen Anforderungen:
- maximal 8 MB;
- mindestens 400 mal 400 Pixel;
- maximal 7680 Pixel breit und 4320 Pixel hoch;
- Dateityp JPG oder PNG;
- keine GIF-Datei.
Ein quadratisches Foto von zum Beispiel 1200 mal 1200 Pixeln ist praktisch. Du behältst genug Qualität und kannst das Foto leicht zuschneiden. LinkedIn akzeptiert auch andere Seitenverhältnisse, aber ein Bild, das wenig Zuschnitt braucht, ist meistens am einfachsten.
| Prüfpunk | Gute Wahl | Mögliches Problem |
|---|---|---|
| Auflösung | Mindestens 400 mal 400 Pixel | Ein kleines Foto wird unscharf |
| Datei | JPG oder PNG | GIF wird nicht unterstützt |
| Größe | Weniger als 8 MB | Der Upload kann abgelehnt werden |
| Ausschnitt | Kopf und Schultern mit genug Platz | Das Gesicht fällt aus dem Kreis |
| Farbe | Natürlicher Kontrast | Ein dunkles Foto verliert Details |
| Inhalt | Eine erkennbare Darstellung von dir selbst | Ein Logo oder Stockfoto kann entfernt werden |
Wie fügst du ein Profilfoto auf dem Desktop hinzu?
Hast du noch kein Foto in deinem LinkedIn-Profil? Dann geh so vor:
- Klicke oben bei LinkedIn auf Ich.
- Wähle Profil anzeigen.
- Klicke im Einführungsbereich auf das Kamera-Symbol.
- Wähle Kamera verwenden oder Foto hochladen.
- Wähle das gewünschte Foto aus.
- Passe Position, Größe und Ausschnitt an.
- Wähle bei Bedarf aus, wer das Foto sehen darf.
- Klicke auf Foto speichern.
Hast du bereits ein Profilfoto? Dann klicke direkt auf das Foto. Du kannst danach das bestehende Bild bearbeiten, ein neues Foto hinzufügen, einen Rahmen wählen oder das Foto entfernen.
Beim Bearbeiten kannst du laut LinkedIn unter anderem zuschneiden, Position und Größe ändern, drehen, Filter verwenden und die Sichtbarkeit anpassen. Halte die Bearbeitung dezent. Ein natürliches Bild wirkt meist länger gut als ein auffälliger Filter.
Wie veränderst du dein Foto auf iPhone und Android?
Der Weg in der mobilen App ist auf iPhone und Android fast gleich:
- Tippe auf dein Profilfoto.
- Tippe erneut auf dein Foto oder wähle Profil anzeigen.
- Tippe links oben auf dein aktuelles Profilfoto.
- Wähle Profilfoto ansehen oder bearbeiten.
- Tippe auf Bearbeiten, um das Foto zuzuschneiden oder die Sichtbarkeit zu ändern.
- Wähle Foto hinzufügen, um ein neues Bild aufzunehmen oder ein Foto aus deiner Mediathek zu wählen.
- Prüfe den runden Ausschnitt.
- Tippe auf Speichern.
Wenn du noch kein Foto hast, siehst du in deinem Profil ein Kamera-Symbol. Tippe darauf und entscheide, ob du direkt ein Foto machen oder eine vorhandene Datei auswählen möchtest.
Welche Unterschiede gibt es je nach Gerät?
| Gerät | Pfad | Was kannst du tun? | Häufiger Fehler |
|---|---|---|---|
| Desktop | Ich, Profil anzeigen, Profilfoto | Hochladen, zuschneiden, drehen und Sichtbarkeit wählen | Die falsche Datei aus einem Ordner auswählen |
| iPhone | Profilfoto, Profil, Foto, Bearbeiten | Kamera oder Fotomediathek nutzen | Keinen Zugriff auf Fotos geben |
| Android | Profilfoto, Profil, Foto, Bearbeiten | Kamera oder Galerie nutzen | Keine Berechtigung für Dateien oder Kamera geben |
| Mobiler Browser | Profil, Foto, Bearbeiten | Foto wählen und Position anpassen | Der Browser zeigt eine veraltete Seite |
Das Foto gehört zu deinem Konto. Wenn du es auf dem Smartphone änderst, erscheint das neue Bild auch auf dem Desktop. Es kann manchmal etwas dauern, bis die Änderung überall sichtbar ist.
Wer kann dein LinkedIn-Profilfoto sehen?
Du kannst die Sichtbarkeit deines Profilfotos anpassen. LinkedIn bietet dir diese Option beim Bearbeiten des Fotos an. Die verfügbaren Auswahlmöglichkeiten können von deinem Konto und den Einstellungen deines öffentlichen Profils abhängen.
Überlege gut, wen du erreichen willst. Möchtest du für Recruiter, neue Kundschaft oder Menschen erkennbar sein, die dich nach einer Veranstaltung suchen? Eine sehr eingeschränkte Sichtbarkeit kann das schwieriger machen. Willst du dein Profil nur innerhalb deines bestehenden Netzwerks nutzen? Dann kann eine kleinere Zielgruppe besser passen.
Ein öffentliches Foto kann je nach deinen Einstellungen auch außerhalb von LinkedIn erscheinen. LinkedIn-Profile können zum Beispiel in Suchmaschinen sichtbar sein oder als begrenzte Profilansicht innerhalb erlaubter Dienste. Prüfe deshalb nicht nur dein Foto, sondern auch Einstellungen und Datenschutz, Sichtbarkeit und die Einstellungen deines öffentlichen Profils.
Willst du wissen, was Profilbesucher genau sehen und was LinkedIn über Besuche anzeigt? Dann lies kann man sehen, wer Ihr LinkedIn-Profil ansieht?.
Welches Profilfoto passt zu deinem Beruf?
Pass Umgebung, Kleidung und Ausstrahlung an deinen Beruf an, aber halte dein Gesicht immer im Mittelpunkt. Dein Profilfoto sollte zu den Menschen passen, mit denen du über LinkedIn Kontakt aufnehmen willst.
Für eine Bewerbung
Wähle ein aktuelles und ruhiges Foto, das zur Branche passt. Achte darauf, dass dein Profilname, dein Headline-Text und deine Erfahrung dieselbe berufliche Richtung unterstützen. Ein gutes Foto kann ein unklar oder unvollständig wirkendes Profil nicht ausgleichen.
Wenn du deine Verfügbarkeit sichtbar machen willst, lies, wie du Open to Work auf LinkedIn einrichtest. Entscheide bewusst, ob du einen öffentlichen Rahmen verwenden willst. Nicht jede arbeitssuchende Person möchte diese Information allen zeigen.
Für Selbstständige
Zeig dich selbst und verwende nicht nur dein Logo. Kundinnen und Kunden wollen wissen, mit wem sie sprechen. Nutze dein Branding lieber dezent im Hintergrundbild statt als Ersatz für dein Gesicht.
Hast du auch eine Unternehmensseite für dein Geschäft? Dann nutze dort dein Logo und deinen Markenauftritt. Du kannst die Reichweite dieser Seite unterstützen, indem du Follower für die LinkedIn-Unternehmensseite kaufen. Halte dein persönliches Profilfoto auch dann erkennbar und menschlich.
Für kreative Berufe
Du darfst mehr Persönlichkeit zeigen. Eine auffällige Farbe, Kleidungswahl oder Umgebung kann gut passen, solange dein Gesicht erkennbar bleibt. Achte darauf, dass das Bild nicht so künstlerisch wird, dass dich im echten Leben niemand mehr sofort erkennt.
Für Führungskräfte oder Berater
Ein einfaches Foto mit ruhigem Licht funktioniert oft sehr gut. Wähle keine übermäßig distanzierte Pose. Fachlichkeit kommt nicht nur durch formelle Kleidung. Eine entspannte Haltung kann sogar Vertrauen schaffen.
Für Studierende oder Berufseinsteiger
Du brauchst kein Büro, kein Studio und keinen geliehenen Anzug. Wähle ordentliche Alltagskleidung, weiches Licht und einen normalen Hintergrund. Ein ehrliches, klares Foto reicht völlig aus. Prüfe vor allem, ob das Bild zu der Richtung passt, in der du Arbeit suchst.
Welche Fehler machen Menschen häufig mit einem LinkedIn-Profilfoto?
Ein Gruppenfoto zuschneiden
Nach dem Zuschneiden bleibt manchmal ein Arm, eine Schulter oder ein halbes Gesicht einer anderen Person sichtbar. Das wirkt unruhig und lenkt ab. Mach lieber ein eigenes Porträtfoto.
Ein Urlaubsfoto verwenden
Ein Urlaubsbild kann schön sein, aber dein Gesicht ist oft klein und die Umgebung meist unruhig. Frag dich, ob das Foto zum Ziel deines Profils und zu den Menschen passt, die du erreichen willst.
Zu viele Filter verwenden
Starke Hautfilter und künstliche Schärfung machen das Bild weniger erkennbar. Bearbeite nur, was für Licht, Farbe, Kontrast und Ausschnitt nötig ist.
Ein Logo als persönliches Foto einsetzen
LinkedIn sagt klar, dass ein persönliches Profilfoto dein Aussehen zeigen muss. Verwende ein Logo auf einer Unternehmensseite oder vielleicht im Hintergrundbild, aber nicht als Gesicht eines persönlichen Profils.
Ein Foto mit niedriger Auflösung hochladen
Eine kleine Datei wird schnell körnig oder unscharf. Nutze mindestens 400 mal 400 Pixel und am besten ein größeres Format. Prüfe nach dem Hochladen, wie das Foto auf einem größeren Bildschirm aussieht.
Den runden Zuschnitt vergessen
LinkedIn zeigt dein Foto in einem Kreis. Text, Schultern oder Haare können dadurch unerwartet abgeschnitten werden. Prüfe immer die Vorschau, bevor du das Foto speicherst.
Nur nach Schönheit auswählen
Das beste Foto ist nicht automatisch das stilisierteste Foto. Wähle ein Bild, das erkennbar, freundlich und passend ist. Dein Foto soll vor allem zeigen, wer du bist.
Was tust du, wenn das Foto nicht hochgeladen wird?
Prüfe zuerst Dateityp, Maße und Dateigröße. Speichere eine Kopie als JPG oder PNG. Verkleinere eine Datei, die größer als 8 MB ist, und versuche es dann erneut.
Probiere danach diese Lösungen:
- Aktualisiere die LinkedIn-App;
- schließe die App und öffne sie erneut;
- prüfe die Berechtigung für Kamera und Fotos;
- verwende einen anderen Browser;
- exportiere die Datei erneut;
- teste eine andere Internetverbindung.
LinkedIn behält dein aktuelles Foto, bis ein neuer Upload abgeschlossen ist. Wenn du das alte Foto entfernst oder ersetzt, kann LinkedIn diese alte Version nicht für dich wiederherstellen. Bewahre die Originaldatei deshalb immer selbst auf.
Wurde ein Foto von LinkedIn entfernt? Dann prüfe die Richtlinien. Ersetze ein Logo, ein Stockbild, ein Textbild oder ein anderes nicht persönliches Bild durch ein erkennbares Foto von dir selbst.
Welche zwei Screenshots helfen den Lesern am meisten?
Screenshot 1: wo du das Foto bearbeitest
Zeige den oberen Bereich eines Testprofils auf dem Desktop. Markiere das Profilfoto mit einem Pfeil. Schreibe dazu: „Klicke auf dein Foto, um es zu ändern, zu bearbeiten oder zu entfernen.“ Verstecke Namen, Benachrichtigungen, Kontaktdaten und andere persönliche Informationen.
Screenshot 2: den runden Ausschnitt prüfen
Zeige den Bearbeitungsbildschirm mit einem erfundenen oder erlaubten Testporträt. Markiere den Kreis, den Regler für die Größe und die Schaltfläche für die Sichtbarkeit. Füge den Hinweis hinzu: „Halte Augen und Gesicht in der sicheren Mitte.“
Verwende kein Stockfoto, das den Eindruck erweckt, es handle sich um ein echtes LinkedIn-Mitglied. Mach lieber ein Beispiel mit Erlaubnis oder nutze ein klar fiktives Testprofil.
Welche Checkliste verwendest du für die endgültige Auswahl?
- Ist das Foto aktuell?
- Sahst du auf dem Foto so aus wie im Alltag?
- Sind Augen und Gesicht scharf?
- Ist das Licht weich und gleichmäßig?
- Lengt der Hintergrund nicht ab?
- Passt die Kleidung zum professionellen Umfeld?
- Funktioniert das Foto in einem kleinen runden Format?
- Ist die Datei JPG oder PNG und kleiner als 8 MB?
- Hast du die Sichtbarkeit bewusst gewählt?
- Hast du die Originaldatei selbst gespeichert?
- Hast du das Foto auf Desktop und Mobilgerät angesehen?
- Passt das Foto zum Rest deines LinkedIn-Profils?
Welche Fragen werden häufig zu LinkedIn-Profilfotos gestellt?
Muss man auf einem LinkedIn-Profilfoto lächeln?
Nein, das ist nicht Pflicht. Ein natürliches Lächeln kann aber zugänglicher wirken. Wähle einen Ausdruck, der zu dir und deiner Arbeit passt. Ein erzwungenes Grinsen ist nicht nötig.
Darf man ein Logo als LinkedIn-Profilfoto verwenden?
Nicht als persönliches Profilfoto. LinkedIn verlangt eine erkennbare Darstellung von dir selbst und nennt ein Firmenlogo als Beispiel für ein Bild, das entfernt werden kann. Verwende für ein Unternehmen eine LinkedIn-Unternehmensseite.
Wie groß muss ein LinkedIn-Profilfoto sein?
LinkedIn nennt mindestens 400 mal 400 Pixel, maximal 7680 mal 4320 Pixel und höchstens 8 MB. JPG und PNG werden unterstützt. GIF wird nicht unterstützt.
Kann ich mein Profilfoto später wieder ändern?
Ja. Du kannst dein Foto jederzeit ändern, bearbeiten oder entfernen. Bewahre alte Dateien selbst auf, denn LinkedIn kann ein ersetztes oder gelöschtes Foto nicht für dich wiederherstellen.
Kann ich sehen, wer mein Profilfoto betrachtet?
LinkedIn zeigt Profilaufrufe an, aber keine separate Liste mit Personen, die nur dein Foto angesehen haben. Welche Informationen du bei Profilbesuchern siehst, hängt von den Einstellungen der besuchenden Person ab. Lies für mehr Erklärung kann man sehen, wer Ihr LinkedIn-Profil ansieht?.
Brauche ich einen professionellen Fotografen?
Nein. Ein Fotograf kann bei Licht, Haltung und Nachbearbeitung helfen, aber ein scharfes Smartphone-Foto mit weichem Licht kann hervorragend funktionieren. Wiedererkennung ist wichtiger als eine teure Produktion.
Kann eine Illustration als LinkedIn-Profilfoto dienen?
Ja, solange Illustration, Karikatur oder künstlerische Darstellung dein Aussehen klar wiedergeben. Ein beliebiges Bild, eine berühmte Person, ein Tier oder eine Landschaft ist nicht als persönliches Profilfoto geeignet.
Welches Foto solltest du jetzt am besten wählen?
Wähle drei aktuelle Fotos, auf denen dein Gesicht scharf und erkennbar ist. Schau sie dir in einem kleinen runden Format an. Frag danach zwei berufliche Bekannte, welches Foto dir am ähnlichsten sieht und am besten zu deiner Arbeit passt. Lade den Sieger hoch und prüfe die Sichtbarkeit auf Desktop und Mobilgerät.
Mach es nicht komplizierter als nötig. Ein ruhiges und ehrliches Foto, das zu deiner Arbeit passt, ist besser als ein perfektes Foto, das sich nicht wie du anfühlt. Achte darauf, dass dein Gesicht im Mittelpunkt steht, das Licht angenehm ist und der Hintergrund nicht ablenkt.
