Machen Sie Ihr LinkedIn-Profil öffentlich oder privat
Sie können ein LinkedIn-Profil nicht mit einem einzigen normalen Schalter komplett privat machen. Sie können aber Ihr öffentliches Profil für Google, andere Suchmaschinen und Menschen ohne LinkedIn ausschalten. Angemeldete LinkedIn-Mitglieder können Ihr Profil in den meisten Fällen weiterhin finden und ansehen. Außerdem legen Sie separat fest, wer Ihr Foto, Ihre Kontakte, Ihre E-Mail-Adresse, Ihre Telefonnummer und Ihre Aktivitäten sehen kann.
Wollen Sie vorübergehend ganz verschwinden? Dann versetzen Sie Ihr Konto in den Ruhemodus. Möchten Sie LinkedIn weiter nutzen, aber weniger sichtbar sein? Dann passen Sie die einzelnen Datenschutzeinstellungen an.
Im Folgenden lesen Sie genau, was öffentlich und privat auf LinkedIn bedeutet. Sie finden auch klare Schritte für Computer, iPhone und Android.
- Kann man ein LinkedIn-Profil vollständig privat machen?
- Wie schaltet man das öffentliche Profil ein oder aus?
- Was kann eine andere Person genau auf LinkedIn sehen?
- Was ist der Unterschied zwischen Profil-Sichtbarkeit und Ansichtsmodus?
- Wie macht man Kontakte und Aktivitäten privater?
- Welche Datenschutzeinstellungen sollten Sie prüfen?
- Häufig gestellte Fragen zu einem öffentlichen oder privaten LinkedIn-Profil
Kann man ein LinkedIn-Profil vollständig privat machen?
Nicht mit einer einzigen normalen Einstellung. Die Schaltfläche Öffentliche Sichtbarkeit Ihres Profils steuert vor allem, was Menschen außerhalb von LinkedIn und Suchmaschinen sehen können. Wenn Sie diese Option ausschalten, verschwindet Ihr öffentliches Profil für Besucher, die nicht eingeloggt sind.
Innerhalb von LinkedIn bleibt Ihr Profil in den meisten Fällen für eingeloggte Mitglieder sichtbar. Ein eingeloggtes Mitglied, das nach Ihrem Namen sucht, kann Ihr vollständiges Profil in der Regel ansehen. Eine wichtige Ausnahme ist jemand, den Sie blockiert haben.
Sie können viele Bereiche aber einzeln einschränken. Dazu gehören Ihr Profilfoto, Ihr Nachname, Ihre Kontaktliste, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Ihr Geburtsdatum und Hinweise auf Profiländerungen.
Wenn Sie LinkedIn vorübergehend nicht nutzen und für alle verschwinden möchten, ist der Ruhemodus die beste Wahl. Dann wird Ihr Profil vorübergehend ausgeblendet. Sie können das Konto später durch erneutes Anmelden wieder aktivieren.
Was bedeutet ein öffentliches LinkedIn-Profil?
Ein öffentliches Profil ist eine vereinfachte Version Ihres normalen LinkedIn-Profils. Diese Version kann an verschiedenen Stellen erscheinen:
- in Google, Bing und anderen Suchmaschinen;
- bei Menschen, die nicht bei LinkedIn angemeldet sind;
- auf einem öffentlichen LinkedIn-Profilbadge;
- in bestimmten freigegebenen Diensten, etwa einer verbundenen Mail-App.
Nicht jeder Teil Ihres vollständigen Profils kann öffentlich angezeigt werden. Auf der Seite mit den öffentlichen Profileinstellungen sehen Sie genau, welche Bereiche Sie ein- oder ausschalten können.
Auch wenn Ihr Profil öffentlich ist, kann LinkedIn einen Besucher trotzdem zum Einloggen auffordern. Öffentlich bedeutet also nicht, dass jeder Besucher immer Ihr ganzes Profil ohne Einschränkungen sieht.
Ein öffentliches Profil kann nützlich sein, wenn Sie besser von Arbeitgebern, Kunden oder Geschäftskontakten gefunden werden möchten. Wenn Sie Ihr Netzwerk gezielt ausbauen wollen, finden Sie auch weitere Informationen zu LinkedIn-Verbindungen kaufen. Prüfen Sie immer zuerst, welche persönlichen Informationen Sie öffentlich anzeigen möchten.
Wie schaltet man das öffentliche Profil ein oder aus?
Auf einem Computer
- Melden Sie sich bei LinkedIn an.
- Klicken Sie oben auf Ich.
- Wählen Sie Profil anzeigen.
- Klicken Sie rechts auf das Stift-Symbol bei Öffentliches Profil und URL.
- Suchen Sie Öffentliche Sichtbarkeit Ihres Profils.
- Schalten Sie den Regler ein oder aus.
- Wählen Sie bei Bedarf aus, welche einzelnen Bereiche öffentlich sein dürfen.
LinkedIn speichert Ihre Änderungen automatisch. Prüfen Sie nach der Anpassung, ob der Schalter die gewünschte Position hat.
Auf iPhone und Android
- Tippen Sie auf Ihr Profilfoto.
- Öffnen Sie Einstellungen.
- Tippen Sie auf Sichtbarkeit.
- Wählen Sie Ihr öffentliches Profil bearbeiten.
- Schalten Sie Öffentliche Sichtbarkeit Ihres Profils ein oder aus.
- Passen Sie bei Bedarf die Sichtbarkeit jedes Bereichs einzeln an.
Der Weg ist auf iPhone und Android fast gleich. Der genaue Name oder Ort einer Schaltfläche kann je nach Sprache oder App-Version leicht abweichen.
Sehen Sie sich Ihr Profil danach am besten in einem privaten Browserfenster an. Stellen Sie sicher, dass Sie dort nicht bei LinkedIn eingeloggt sind. So erkennen Sie besser, welche Informationen ein normaler externer Besucher bekommt.
Was kann eine andere Person genau auf LinkedIn sehen?
Was jemand sehen kann, hängt vor allem von drei Dingen ab: ob die Person eingeloggt ist, welche Beziehung Sie auf LinkedIn haben und welche Datenschutzeinstellungen Sie gewählt haben.
| Art der Aktivität oder Information | Sieht die andere Person das? | Wichtige Ausnahme |
|---|---|---|
| Öffentliches Profil in Google | Ja, wenn die öffentliche Sichtbarkeit aktiviert ist | Eine Suchmaschine kann alte Daten speichern |
| Vollständiges Profil innerhalb von LinkedIn | Für eingeloggte Mitglieder meist ja | Blockierte Mitglieder können es nicht normal ansehen |
| E-Mail-Adresse | Meist nur für begrenzte Gruppen | Ihre Einstellung und die Kontaktbeziehung entscheiden das |
| Kontaktliste | Oft für Erstgrad-Kontakte sichtbar | Sie können die Liste nur für sich selbst sichtbar machen |
| Gemeinsame Kontakte | Ja | LinkedIn zeigt gemeinsame Kontakte separat an |
| Profilbesuch | Das hängt von Ihrem Ansichtsmodus ab | Der private Modus verbirgt Ihren Namen |
| Beiträge | Je nach gewähltem Publikum des Beitrags | Ein öffentlicher Beitrag kann außerhalb Ihres Netzwerks erscheinen |
| Profiländerung | Möglicherweise als Meldung an Ihr Netzwerk | Sie können das Teilen von Änderungen ausschalten |
Kontaktinformationen
Die Angaben im Bereich Kontaktinformationen sind nicht automatisch für alle sichtbar. Erstgrad-Kontakte sehen oft mehr als unbekannte Mitglieder. Eine Website oder ein anderer öffentlicher Link kann breiter sichtbar sein als Ihre E-Mail-Adresse.
Kontakte
Standardmäßig können Erstgrad-Kontakte oft Ihre Kontaktliste sehen. Sie können einstellen, dass nur Sie diese Liste sehen. Gemeinsame Kontakte können trotzdem sichtbar bleiben, weil LinkedIn sie separat anzeigt.
Foto und Nachname
LinkedIn hat separate Einstellungen für die Sichtbarkeit Ihres Profilfotos und die Anzeige Ihres Nachnamens. So können Sie das öffentliche Profil einschränken, ohne alle öffentliche Sichtbarkeit auszuschalten.
Was kann eine andere Person nicht sehen?
Ein Besucher erhält nicht automatisch Zugriff auf alle Ihre privaten Daten. Ihr Passwort, private Nachrichten und nicht freigegebene Daten werden nicht sichtbar, nur weil Ihr Profil öffentlich ist.
Auch über eine normale LinkedIn-Funktion kann niemand die folgenden Informationen sehen:
- wie oft Sie genau dasselbe Profil geöffnet haben;
- welche anderen Profile Sie ansehen, wenn Ihr Ansichtsmodus privat ist;
- wer hinter einer vollständig anonymen Profilansicht steckt;
- Ihre komplette Suchhistorie;
- eine Liste mit allen Personen, die Ihren Namen in Google gesucht haben.
LinkedIn Premium liefert zusätzliche Informationen zu Profilbesuchern, hebt aber die Privatsphäre-Entscheidung anderer Personen nicht auf. Jemand, der völlig privat schaut, bleibt auch für ein Premium-Mitglied anonym.
Lesen Sie für die genauen Möglichkeiten und Grenzen die Erklärung zu sehen, wer Ihr LinkedIn-Profil ansieht.
Was ist der Unterschied zwischen Profil-Sichtbarkeit und Ansichtsmodus?
Profil-Sichtbarkeit und Ansichtsmodus sind zwei verschiedene Einstellungen. Sie werden oft miteinander verwechselt.
Profil-Sichtbarkeit bestimmt, wer Ihr eigenes Profil und die dazugehörigen Bereiche sehen kann. Ansichtsmodus bestimmt, was andere über Sie sehen, wenn Sie deren Profil besuchen.
LinkedIn bietet drei Optionen für die Profilansicht:
- Ihren vollständigen Namen und die Überschrift.
- Begrenzte Profilmerkmale, etwa Ihren Beruf oder Ihre Branche.
- Den vollständigen privaten Modus, bei dem nur LinkedIn-Mitglied angezeigt wird.
Am Computer finden Sie diese Optionen über Einstellungen und Datenschutz, Sichtbarkeit und Optionen für die Profilansicht. In der App gehen Sie über Ihr Profilfoto zu Einstellungen, Sichtbarkeit und dann zu derselben Option.
Mit einem kostenlosen Konto können Sie nach der Wahl des vollständigen privaten Modus nicht mehr sehen, wer Ihr Profil angesehen hat. Premium-Mitglieder können ihre Liste der Besucher behalten. Sie sehen aber auch nie den Namen von jemandem, der vollständig anonym geschaut hat.
Wenn Sie also Profile anonym ansehen möchten, passen Sie den Ansichtsmodus an. Wenn Sie festlegen möchten, wer Ihr eigenes Profil sieht, prüfen Sie die Einstellungen zur Profil-Sichtbarkeit. Für volle Kontrolle sollten Sie beide Einstellungen ansehen.
Welche Sichtbarkeit gilt außerhalb von LinkedIn?
Zusätzlich zum öffentlichen Profil hat LinkedIn eine separate Einstellung für Auffindbarkeit und Sichtbarkeit außerhalb von LinkedIn. Diese Einstellung bestimmt, ob freigegebene Partner und Dienste Informationen aus Ihrem Profil anzeigen dürfen.
Gehen Sie zu Einstellungen und Datenschutz, öffnen Sie Sichtbarkeit und wählen Sie Profil außerhalb von LinkedIn entdecken und sichtbar sein. Schalten Sie diese Option aus, wenn Sie nicht möchten, dass zugelassene externe Dienste Ihre Profilinformationen auf diese Weise verwenden.
Wichtig: Dieser Schalter regelt nicht, ob Ihr Profil in Google erscheint. Dafür müssen Sie die öffentliche Profileinstellung separat ändern. Sie brauchen also mindestens zwei verschiedene Einstellungen, wenn Sie Ihre Sichtbarkeit außerhalb von LinkedIn so weit wie möglich begrenzen möchten.
Wie lange bleibt Ihr Profil in Google sichtbar?
Wenn Sie das öffentliche Profil ausschalten, passt LinkedIn die eigene öffentliche Profilseite an. Google und andere Suchmaschinen können jedoch noch eine alte Kopie Ihrer Daten im Index haben.
LinkedIn weist darauf hin, dass es Wochen oder sogar Monate dauern kann, bis Suchmaschinen eine Änderung übernehmen. LinkedIn bestimmt dieses Tempo nicht. Ein altes Suchergebnis bedeutet deshalb nicht automatisch, dass Ihr Profil noch öffentlich erreichbar ist.
Prüfen Sie das Ergebnis in einem privaten Browserfenster. Suchen Sie nach Ihrem Namen zusammen mit LinkedIn. Öffnen Sie das Suchergebnis, ohne sich einzuloggen. So sehen Sie besser, was ein Besucher von außerhalb von LinkedIn wirklich ansehen kann.
Sehen Sie in Google noch alten Text, aber die Seite öffnet sich nicht mehr? Dann handelt es sich wahrscheinlich um gespeicherte Informationen im Suchindex. In der Regel verschwinden oder ändern sich diese Informationen, nachdem die Suchmaschine die Seite erneut geprüft hat.
Wie begrenzt man die Sichtbarkeit von E-Mail-Adresse und Telefonnummer?
Öffnen Sie Einstellungen und Datenschutz und gehen Sie zu Sichtbarkeit. Prüfen Sie dort, wer Ihre E-Mail-Adresse sehen kann. Sehen Sie auch nach, wer Sie über eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer finden kann.
Wählen Sie die kleinste Gruppe, die zu Ihrem Ziel passt. Ein Recruiter, der gut erreichbar sein möchte, trifft vielleicht eine andere Wahl als jemand, der vor allem unerwünschte Nachrichten vermeiden will.
Entfernen Sie Kontaktdaten aus dem öffentlichen Teil Ihres Profils, die Sie nicht brauchen. Lassen Sie aber mindestens eine sichere E-Mail-Adresse mit Ihrem Konto verknüpft. Diese Adresse kann nötig sein, um den Zugriff wiederherzustellen.
Prüfen Sie auch, ob Ihre Telefonnummer nur für die Sicherheit verwendet wird oder ob Menschen Sie damit auf LinkedIn finden können. Das sind verschiedene Funktionen und Einstellungen.
Wie macht man Kontakte und Aktivitäten privater?
Die Sichtbarkeit Ihrer Kontakte, Follower, Profiländerungen und Beiträge wird getrennt geregelt. Prüfen Sie daher die folgenden Bereiche einzeln.
Wer kann Ihre Kontakte sehen?
Stellen Sie die Kontaktliste auf Nur Sie, wenn Sie Ihr Netzwerk nicht breit zeigen möchten. Beachten Sie, dass gemeinsame Kontakte trotzdem erscheinen können.
Wer kann Ihre Follower sehen?
Prüfen Sie die Einstellungen für Folgen und öffentliche Updates. Legen Sie auch fest, wer Ihnen folgen darf, ohne zuerst eine Kontaktanfrage zu senden. Follower sind nicht immer dasselbe wie Kontakte.
Wer sieht Profiländerungen?
Schalten Sie das Teilen von Jobwechseln, Ausbildungen und Arbeitsjubiläen aus, wenn Sie Änderungen still vornehmen möchten. Die neuen Informationen bleiben trotzdem sichtbar für jemanden, der Ihr Profil direkt besucht.
Wer sieht Ihre Beiträge?
Wählen Sie bei jedem Beitrag bewusst das Publikum aus. Ein öffentlicher Beitrag wird nicht privat, nur weil Ihre Kontaktliste verborgen ist. Entscheidend ist die Publikums-Einstellung des Beitrags selbst.
Wenn Sie auf LinkedIn wachsen möchten, treffen Sie bewusst eine Entscheidung zwischen Privatsphäre und Reichweite. Ein größeres Netzwerk kann Ihre Sichtbarkeit erhöhen. Weitere Informationen zu LinkedIn-Verbindungen kaufen können dabei helfen, aber prüfen Sie gleichzeitig, welche Profilinformationen und Beiträge öffentlich sind.
Welche Ausnahmen sind wichtig?
Blockierte Mitglieder
Ein blockiertes Mitglied kann Ihr Profil nicht auf normalem Weg ansehen. Ein Profilbesuch vor der Blockierung kann noch in einer Zählung auftauchen, aber nicht immer mit denselben Details.
Unternehmensseiten
Eine LinkedIn-Unternehmensseite funktioniert anders als ein persönliches Profil. Eine Unternehmensseite ist als öffentliche Präsenz einer Organisation gedacht. Die Datenschutzeinstellungen Ihres persönlichen Profils machen die Unternehmensseite nicht privat.
Wenn Sie eine Unternehmensseite einrichten möchten, lesen Sie, wie Sie eine LinkedIn-Unternehmensseite erstellen. Haben Sie bereits eine aktive Seite und möchten die geschäftliche Reichweite erhöhen, finden Sie außerdem Informationen zu LinkedIn-Unternehmensseiten-Follower kaufen.
Profilverifizierung
Eine Verifizierung bestätigt einen bestimmten Teil Ihrer Identität oder Arbeitsbeziehung. Sie macht Ihr gesamtes Profil nicht automatisch öffentlich. Eine Verifizierung ändert auch nicht alle Ihre Datenschutzeinstellungen.
Lesen Sie deshalb zuerst, was Ihr LinkedIn-Profil verifizieren genau bedeutet und welche Informationen dabei sichtbar werden.
Öffentliche Beiträge und Reaktionen
Das Einschränken oder Ausschalten Ihres öffentlichen Profils macht früher geteilte Aktivitäten nicht automatisch privat. Prüfen Sie deshalb auch die Zielgruppe bestehender Beiträge und Reaktionen.
Warum versprechen Apps von Drittanbietern mehr Datenschutz oder Einblick?
Manche Apps behaupten, dass sie versteckte Profilbesucher sichtbar machen oder Ihr Profil mit einem Klick komplett privat machen können. Ein solches Versprechen passt nicht zu den offiziellen Möglichkeiten von LinkedIn.
Eine externe App kann den Namen eines LinkedIn-Mitglieds im vollständigen privaten Modus nicht zuverlässig offenlegen. Auch LinkedIn Premium kann das nicht. Geben Sie deshalb niemals Ihr LinkedIn-Passwort an eine unbekannte App oder Website weiter.
Achten Sie auf diese Warnzeichen:
- Die App fragt direkt nach Ihrem Passwort.
- Der Anbieter verspricht hundertprozentige Sicherheit.
- Die Datenschutzbedingungen fehlen.
- Die App verlangt unnötig viele Browserrechte.
- Sie sollen bezahlen, ohne eine klare Erklärung der Funktionsweise zu erhalten.
- Der Dienst tut so, als würden die Regeln von LinkedIn nicht gelten.
Nutzen Sie möglichst die offiziellen LinkedIn-Einstellungen. Dort sehen Sie, welche Wahl wirklich gespeichert wird und später wieder geändert werden kann.
Welche Datenschutzeinstellungen sollten Sie prüfen?
Nutzen Sie diese praktische Kontrolle, um Ihre Sichtbarkeit gut einzustellen:
- Prüfen Sie die öffentliche Sichtbarkeit Ihres Profils.
- Wählen Sie, welche Profilbereiche öffentlich sein dürfen.
- Prüfen Sie die Sichtbarkeit außerhalb von LinkedIn.
- Kontrollieren Sie die Auffindbarkeit über Ihre E-Mail-Adresse.
- Kontrollieren Sie die Auffindbarkeit über Ihre Telefonnummer.
- Prüfen Sie die Sichtbarkeit Ihres Profilfotos.
- Legen Sie fest, wer Ihre Kontaktliste sehen kann.
- Schalten Sie das Teilen von Profiländerungen ein oder aus.
- Wählen Sie die gewünschte Profilansicht für Ihre Besuche.
- Kontrollieren Sie das Publikum Ihrer neuesten Beiträge.
Sehen Sie sich Ihr Profil danach aus drei Perspektiven an: eingeloggt als Kontakt, eingeloggt als unbekanntes Mitglied und ausgeloggt über ein privates Fenster. So bekommen Sie ein viel besseres Bild, als wenn Sie nur auf einen Schalter schauen.
Prüfen Sie diese Einstellungen erneut nach einer großen Änderung der LinkedIn-App oder Website. Namen und Orte von Optionen können sich ändern, während Ihre früheren Entscheidungen meist erhalten bleiben.
Häufig gestellte Fragen zu einem öffentlichen oder privaten LinkedIn-Profil
Können Menschen ohne LinkedIn mein Profil sehen?
Ja, wenn Ihr öffentliches Profil aktiviert ist. Sie können diese Sichtbarkeit komplett ausschalten oder nur bestimmte öffentliche Bereiche verbergen.
Kann ein eingeloggtes LinkedIn-Mitglied mein Profil noch sehen, wenn das öffentliche Profil ausgeschaltet ist?
Meistens ja. Die öffentliche Einstellung richtet sich vor allem an Besucher außerhalb von LinkedIn und an Suchmaschinen. Innerhalb von LinkedIn gelten andere Einstellungen für Sichtbarkeit und Blockieren.
Funktioniert die Einstellung auf iPhone und Android gleich?
Ja. Auf beiden Geräten gehen Sie über Ihr Profilfoto zu Einstellungen, Sichtbarkeit und Ihr öffentliches Profil bearbeiten. Der Name einer Schaltfläche kann je nach App-Version leicht abweichen.
Warum ist mein Profil nach dem Ausschalten noch in Google?
Suchmaschinen können eine alte Version speichern. Laut LinkedIn kann es Wochen oder Monate dauern, bis sie die Änderung übernehmen. Prüfen Sie ohne Anmeldung, ob die öffentliche Seite selbst noch erreichbar ist.
Kann eine App anonyme LinkedIn-Besucher erkennen?
Nicht zuverlässig. LinkedIn gibt den Namen eines vollständig privat betrachtenden Besuchers nicht preis. Das gilt auch dann, wenn Sie ein Premium-Abonnement haben.
Kann ich mein Foto verbergen, ohne mein ganzes öffentliches Profil auszuschalten?
Ja. LinkedIn hat eine separate Einstellung für die Sichtbarkeit Ihres Profilfotos. Sie können also festlegen, welche Gruppe Ihr Foto sehen darf, ohne gleich das gesamte öffentliche Profil auszuschalten.
Kann ich meine Kontakte verbergen?
Ja. Sie können einstellen, dass nur Sie Ihre vollständige Kontaktliste sehen. Gemeinsame Kontakte können anderen Mitgliedern trotzdem separat angezeigt werden.
Wie werde ich vorübergehend für alle unsichtbar?
Versetzen Sie Ihr Konto in den Ruhemodus. Dann ist das Profil vorübergehend nicht sichtbar, auch nicht für Kontakte. Nach dem Aktivieren des Ruhemodus können Sie sich mindestens 24 Stunden lang nicht erneut anmelden.
Welche Datenschutzaktion ist jetzt am wichtigsten?
Öffnen Sie zuerst Ihr öffentliches Profil bearbeiten und prüfen Sie, was Menschen außerhalb von LinkedIn sehen können. Gehen Sie dann zurück zu Sichtbarkeit und sehen Sie sich Ihren Ansichtsmodus, Ihre Kontaktliste, Ihre Kontaktdaten und Ihre Auffindbarkeit außerhalb von LinkedIn an.
Wollen Sie weniger sichtbar sein, LinkedIn aber weiter nutzen? Dann passen Sie die einzelnen Einstellungen an. Möchten Sie vorübergehend ganz verschwinden? Wählen Sie den Ruhemodus. So nutzen Sie die Lösung, die wirklich zu Ihrem Ziel passt.
